Chat-Protokoll

03.11.2016:

Herz im Kreuzfeuer

Herz im Kreuzfeuer – was dagegen hilft

Ernähren Sie sich ungesund und bewegen Sie sich zu wenig?
Leiden Sie an Bluthochdruck und Übergewicht?
Kennen Sie die Risiken des Metabolischen Syndroms?


Herz im Kreuzfeuer – was dagegen hilft

Wenn für das Herz „Alarmstufe Rot“ gilt, wirken meistens mehrere Ursachen zusammen: Bluthochdruck und Übergewicht bilden mit erhöhten Blutfetten sowie einem gestörten Zuckerstoffwechsel eine gefährliche Kombination, sie wird Metabolisches Syndrom genannt. Etwa jeder vierte Deutsche leidet unter einigen oder gleich allen Gesundheitsstörungen, die dieses Syndrom kennzeichnen, und bringt dadurch sein Herz ins Kreuzfeuer - davor warnen Wissenschaftler. Wie es sich verhindern lässt, dass dadurch schwerwiegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen, auf welche Weise man vorbeugen und etwas gegen Herzinfarkte oder Schlaganfälle unternehmen kann, das erklären erfahrene Allgemeinmediziner, Internisten und Sportwissenschaftler am 03.11.16 auf diesem Portal

Chat-Protokoll

Moderator:
Zu unserem Experten-Chat heißen wir Sie herzlich willkommen. Schön, dass Sie dabei sind! Das heutige Thema ist „Herz im Kreuzfeuer“. Wir freuen uns auf Ihre Fragen rund um Ernährung und Bewegung, Bluthochdruck und Übergewicht sowie das metabolische Syndrom.

Moderator:
Zu unserem Experten-Chat heißen wir Sie herzlich willkommen. Das heutige Thema ist „Herz im Kreuzfeuer“. Wir freuen uns auf Ihre Fragen rund um Ernährung und Bewegung, Bluthochdruck und Übergewicht sowie das metabolische Syndrom.

Prof. Dr. Elmar Wienecke
Prof. Dr. Elmar Wienecke,
Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen.

Frage von ELTON:
Ich habe Herzrhythmusstörungen. Sollte ich dennoch zur Herzsportgruppe gehen? Oder lasse ich das besser?

Antwort von Prof. Dr. Elmar Wienecke:
Falls es sich nicht um maligne Herzrhythmusstörungen handelt und sie medikamentös gut eingestellt sind, müssen Sie nicht unbedingt zu einer Herzsportgruppe gehen. Nehmen Sie bitte zusätzlich ... [mehr]Falls es sich nicht um maligne Herzrhythmusstörungen handelt und sie medikamentös gut eingestellt sind, müssen Sie nicht unbedingt zu einer Herzsportgruppe gehen. Nehmen Sie bitte zusätzlich regelmäßig morgens, mittags, abends jeweils 32 mg zum Beispiel Magnerot classic als Kautablette ein. Diese führt gerade auch in Verbindung mit Sport zu einer Ökonomisierung Ihres energetischen Systems und hat auch regulierende Wirkung auf den Herzrhythmus. [weniger]

Prof. Dr. med. Klaus Kisters
Prof. Dr. med. Klaus Kisters,
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin, Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne, Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums.

Frage von SUNSHINE:
Ich habe gelesen, dass es bei Herzschwäche sinnvoll sein kann, zusätzlich Magnesiumorotat einzunehmen. Stimmt das? Kann das helfen?

Antwort von Prof. Dr. med. Klaus Kisters:
Ja, Magnesiumorotat hilft sehr gut bei Herzschwäche. In der MACH Studie konnte bereits 2009 gezeigt werden, dass Patienten mit schwerer Herzschwäche eine bessere Lebensqualität und auch ... [mehr]Ja, Magnesiumorotat hilft sehr gut bei Herzschwäche. In der MACH Studie konnte bereits 2009 gezeigt werden, dass Patienten mit schwerer Herzschwäche eine bessere Lebensqualität und auch längere Lebenserwartung haben, wenn sie zusätzlich zur Herzinsuffizienzstandardtherapie mit Magnesiumorotat behandelt wurden. Es treten auch weniger Herzrhythmusstörungen auf. Diese Daten sind auch in neueren Studien belegt worden. Täglich 300 mg sollte der Magnesiumanteil sein. Die Orotsäure schützt das Herz zusätzlich, sodass diese Kombination deutliche Vorteile für herzinsuffiziente Patienten haben kann. [weniger]

Prof. Dr. med. Klaus Kisters
Prof. Dr. med. Klaus Kisters,
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin, Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne, Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums.

Frage von NICKI:
Nachdem ich letzte Woche im Sport war, bekam ich plötzlich Herzrasen, Bluthochdruck und Nasenbluten. Das Herzrasen und der Bluthochdruck waren auch noch am nächsten Tag zu spüren. Mir ist so etwas noch nie passiert, was kann das sein?

Antwort von Prof. Dr. med. Klaus Kisters:
Bitte zum Hausarzt gehen. EKG oder 24H-EKG-Kontrolle. Blutentnahme (zum Beispiel Schilddrüsenwerte) veranlassen. Gegebenenfalls Magnesiumtherapie. 24-h-Blutdruckkontrolle empfohlen.

Dr. med. Rainer Matejka
Dr. med. Rainer Matejka,
Facharzt für Allgemeinmedizin / Naturheilverfahren, Experte für biologische Medizin (Univ. Mailand), medizinischer Leiter der Matejka Tagesklinik in Kassel und Chefarzt der Malteser-Klinik von Weckbecker, Bad Brückenau.

Frage von SONNENPAULA:
In meiner Familie wurde das metabolische Syndrom diagnostiziert. Wie kann man die Symptome lindern oder gar heilen? Der Arzt hat so viel erklärt, dass die Hälfte schon wieder vergessen ist.

Antwort von Dr. med. Rainer Matejka:
Am nachhaltigsten wirkt Heilfasten (am besten anfangs unter stationären Bedingungen und Begleitung durch erfahrenen Fastenarzt) mit anschließender Kostumstellung: mehr vegetarische Kost, mediterrane Kost. Alkoholvermeidung. Ferner: regelmäßige ... [mehr]Am nachhaltigsten wirkt Heilfasten (am besten anfangs unter stationären Bedingungen und Begleitung durch erfahrenen Fastenarzt) mit anschließender Kostumstellung: mehr vegetarische Kost, mediterrane Kost. Alkoholvermeidung. Ferner: regelmäßige Bewegung – rund 3,5 Stunden pro Woche. Gut sind meist auch weitere Verfahren, die die Stoffwechselentlastung unterstützen, zum Beispiel Sauna, Lymphtherapie. Auch die Vitalstoffversorung sollte optimiert werden: beispielsweise mit Magnesium, Vitamin D. Um langfristigen Erfolg zu haben sind natürlich Geduld, Ausdauer und gute therapeutische Begleitung nötig. Dann kann es aber im Laufe der Zeit gelingen, das metabolische Syndrom deutlich zurückzudrängen beziehungsweise Einzelsymptome ganz zum Verschwinden zu bringen. [weniger]

Prof. Dr. Elmar Wienecke
Prof. Dr. Elmar Wienecke,
Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen.

Frage von LACHSBäR:
Ich hatte einen leichten Infarkt und soll nun auf meine Ernährung achten. Worauf kommt es denn dabei am meisten an?

Antwort von Prof. Dr. Elmar Wienecke:
Hier gilt vor allem, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Dies bedeutet den Anteil der Kohlenhydrate (Nudeln, Reis, Kartoffeln) deutlich zu reduzieren, denn diese werden bei ... [mehr]Hier gilt vor allem, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Dies bedeutet den Anteil der Kohlenhydrate (Nudeln, Reis, Kartoffeln) deutlich zu reduzieren, denn diese werden bei zu großen Mengen in Fette umgewandelt. Achten Sie vor allem darauf, abends nach Möglichkeit keine Kohlenhydrate mehr zuzuführen, sondern zum Beispiel Omelette mit Gemüse: bitte nach 14.00 Uhr kein Obst wie Äpfel, Birnen, Bananen zuführen, sondern Beeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren, da diese nur zu einem geringen Anstieg des Zuckerspiegels führen. Abends bitte auch keinen Obstsalat mehr essen. Es kursiert immer noch die Weisheit: fünfmal Obst und Gemüse am Tag. Dies ist so nicht richtig. Wenn Sie zum Beispiel Brot sehr gerne essen, dann achten Sie auf Dinkelbrot. Vermeiden Sie Roggen- und Weizenbrot, da hier vermehrte Lektine (Entzündungsstoffe) enthalten sind. Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. [weniger]

Prof. Dr. Elmar Wienecke
Prof. Dr. Elmar Wienecke,
Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen.

Frage von RIEMENSCHNEIDER_ALF:
Wie sieht es denn mit Leistungssport aus? Kann ich damit mein Herz überfordern? Ich bin jetzt 63 und fühle mich eigentlich noch ganz fit, aber sicher bin ich mir wegen des Sports nicht.

Antwort von Prof. Dr. Elmar Wienecke:
Bitte lassen Sie beim Kardiologen eine Belastungsanalyse durchführen, um auch eine Belastungshypertonie (Bluthochdruck während der Belastung) auszuschließen. Diese ist auch bei Sportlern nicht selten. Optimal ist ... [mehr]Bitte lassen Sie beim Kardiologen eine Belastungsanalyse durchführen, um auch eine Belastungshypertonie (Bluthochdruck während der Belastung) auszuschließen. Diese ist auch bei Sportlern nicht selten. Optimal ist es, wenn Sie eine Stoffwechselbestimmung (Laktat) und/oder Spiroergometrie durchführen lassen, mit dem der Arzt Ihnen genau einen individuellen Trainingsplan erstellen kann. Achten Sie bitte darauf, dass Ihre Herzfrequenz beim Sport beim Jogging/Walking um circa 15 bis 20 Schläge höher ist als beim Radfahren, wenn Sie bisher keine Medikamente einnehmen. Regelmäßig jährlich Kontrollen durch Ihren Arzt und Sportwissenschaftler können Ihnen helfen. [weniger]

Prof. Dr. med. Klaus Kisters
Prof. Dr. med. Klaus Kisters,
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin, Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne, Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums.

Frage von ANONYMA111:
Hallo! Ich muss seit kurzem sehr oft nachts auf Toilette (bis zu sieben Mal) und habe angeschwollene Unterschenkel; zeitweise so, dass ich nicht einmal mehr die Haut wegziehen kann. Ich habe gelesen, dass dies Symptome für eine Herzmuskelschwäche sind. Können Sie mir sagen, ob das tatsächlich Symptome sein könnten und was ich dagegen tun könnte?

Antwort von Prof. Dr. med. Klaus Kisters:
Ihre Beschwerden deuten auf eine Herz- oder Nierenschwäche hin. Suchen Sie bitte bald Ihren Hausarzt auf. Er wird weitere Untersuchungen zum Beispiel EKG, Ultraschall oder auch Blut- ... [mehr]Ihre Beschwerden deuten auf eine Herz- oder Nierenschwäche hin. Suchen Sie bitte bald Ihren Hausarzt auf. Er wird weitere Untersuchungen zum Beispiel EKG, Ultraschall oder auch Blut- und Urinuntersuchungen veranlassen. [weniger]

Dr. med. Rainer Matejka
Dr. med. Rainer Matejka,
Facharzt für Allgemeinmedizin / Naturheilverfahren, Experte für biologische Medizin (Univ. Mailand), medizinischer Leiter der Matejka Tagesklinik in Kassel und Chefarzt der Malteser-Klinik von Weckbecker, Bad Brückenau.

Frage von BAB_JOVIA:
Kann ich mit einer bestimmten Ernährung meine Herzgesundheit unterstützen?

Antwort von Dr. med. Rainer Matejka:
Es gibt zahlreiche günstige Belege unter anderem für folgende Ernährungsformen: vegetarische Kost, vegane Kost, Mittelmeerdiät (mit wenig rotem Fleich, aber viel Omega-3-Fetten). Auch eine eher salzarme ... [mehr]Es gibt zahlreiche günstige Belege unter anderem für folgende Ernährungsformen: vegetarische Kost, vegane Kost, Mittelmeerdiät (mit wenig rotem Fleich, aber viel Omega-3-Fetten). Auch eine eher salzarme Kost ist sinnvoll. [weniger]

Prof. Dr. med. Klaus Kisters
Prof. Dr. med. Klaus Kisters,
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin, Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne, Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums.

Frage von OMAS LIEBLING:
Unsere Oma hatte einen leichten Schlaganfall. Sie ist 86. Wie können wir ihr Gutes tun, damit sie noch lange bei uns bleibt?

Antwort von Prof. Dr. med. Klaus Kisters:
Blutdruck gut einstellen, um 140 zu 80 mmHg. Vitamin B12, Magnesium und Vitamin D geben. Kontrolle durch den Hausarzt.

Prof. Dr. Elmar Wienecke
Prof. Dr. Elmar Wienecke,
Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen.

Frage von LILAB:
Ich habe einen kleinen Hund, mit dem ich natürlich regelmäßig spazierengehe. Reicht das, um mein Herz gesund zu erhalten? Oder sollte ich noch mehr Sport treiben?

Antwort von Prof. Dr. Elmar Wienecke:
Natürlich ist der tägliche regelmäßige Spaziergang mit dem Hund zu empfehlen. Gehen Sie einfach schneller. Variieren Sie das Tempo ihres Spazierganges. Nutzen vermehrt Treppen und reduzieren ... [mehr]Natürlich ist der tägliche regelmäßige Spaziergang mit dem Hund zu empfehlen. Gehen Sie einfach schneller. Variieren Sie das Tempo ihres Spazierganges. Nutzen vermehrt Treppen und reduzieren nach Möglichkeit den Fahrstuhl. Dann haben Sie einen nachweisbaren sportmedizinischen Effekt haben. Es muss auch noch Spaß machen. [weniger]

Prof. Dr. med. Klaus Kisters
Prof. Dr. med. Klaus Kisters,
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin, Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne, Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums.

Frage von BIF:
Seitdem bei mir Bluthochdruck festgestellt wurde und ich Medikamente dagegen bekomme, fühle ich mich immer so nervös, kann schlecht schlafen und bin schlapp. Kann es an den Medikamenten liegen?

Antwort von Prof. Dr. med. Klaus Kisters:
Ja, das kann sein. Bitte mit dem Hausarzt besprechen. Blutdruckkontrolle. Gegebenenfalls Magnesium 300 mg einnehmen. Vitamin D ist auch sehr wichtig. Manchmal muss man sich aber auch ... [mehr]Ja, das kann sein. Bitte mit dem Hausarzt besprechen. Blutdruckkontrolle. Gegebenenfalls Magnesium 300 mg einnehmen. Vitamin D ist auch sehr wichtig. Manchmal muss man sich aber auch an normale Blutdruckwerte gewöhnen. [weniger]

Moderator:
Vielen Dank für Ihr reges und intensives Interesse an unserem heutigen Chat-Thema „Herz im Kreuzfeuer“. Wir bemühen uns, so viele Fragen wie irgend möglich zu beantworten. Sollte Ihre Frage nicht darunter sein, finden Sie sicher eine Antwort auf eine ähnliche Frage, die Ihnen ebenfalls die gewünschte Auskunft gibt.

Dr. med. Rainer Matejka
Dr. med. Rainer Matejka,
Facharzt für Allgemeinmedizin / Naturheilverfahren, Experte für biologische Medizin (Univ. Mailand), medizinischer Leiter der Matejka Tagesklinik in Kassel und Chefarzt der Malteser-Klinik von Weckbecker, Bad Brückenau.

Frage von BLUTDRUCK110:
Meine Schwester sagt, ich soll meine Blutdruckmittel nicht nehmen. Weil die gefährlich seien. Stimmt das? Der Arzt hat sie mir ja verschrieben? Und muss ich stattdessen etwas anderes nehmen? Oder nehme ich sie doch weiter?

Antwort von Dr. med. Rainer Matejka:
Gefährlich ist vor allem ein nicht behandelter hoher Blutdruck. Er stellt den Hauptrisikofaktor für Schlaganfälle und - nach dem Rauchen - den zweitwichtigsten Risikofaktor für Herzinfarkte ... [mehr]Gefährlich ist vor allem ein nicht behandelter hoher Blutdruck. Er stellt den Hauptrisikofaktor für Schlaganfälle und - nach dem Rauchen - den zweitwichtigsten Risikofaktor für Herzinfarkte dar. Wichtiger als der Beipackzettel ist natürlich, daß Sie die Medikamente subjektiv vertragen. Bei ACE-Hemmern gibt es zum Beispiel oft Reizhusten. Diesbezüglich werden dann AT1-Blocker (mit der Endung ...sartan) oft als besser verträgliche Alternative eingesetzt. Das muss man aber im Einzelfall entscheiden. [weniger]

Prof. Dr. med. Klaus Kisters
Prof. Dr. med. Klaus Kisters,
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin, Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne, Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums.

Frage von FRED58:
Meine Eltern sind beide an einem Infarkt gestorben. Habe ich nun ein höheres Risiko als andere Menschen? Und wie kann ich vorbeugen und meine Gesundheit verbessern? Geht das überhaupt?

Antwort von Prof. Dr. med. Klaus Kisters:
Risiko erhöht. Keine Erbkrankheit. Regelmäßige kardiologische Komntrolle. Blutdruck unter 140 zu 80 halten. Kontrolle beim Hausarzt. Vitamin D, Magnesium und Vitamin B12 beachten.

Dr. med. Rainer Matejka
Dr. med. Rainer Matejka,
Facharzt für Allgemeinmedizin / Naturheilverfahren, Experte für biologische Medizin (Univ. Mailand), medizinischer Leiter der Matejka Tagesklinik in Kassel und Chefarzt der Malteser-Klinik von Weckbecker, Bad Brückenau.

Frage von AGATHA:
Ich habe gelesen, dass Wechselbäder und kalte Güsse für die Beine das Herz belasten. Ist das richtig?

Antwort von Dr. med. Rainer Matejka:
Das würde ich so pauschal nicht sagen wollen. Wechelbäder und Güsse regen allgemein den Kreislauf und Stoffwechsel an. Kalte Beingüsse stabilisieren den Blutdruck bei Niederdruck und ... [mehr]Das würde ich so pauschal nicht sagen wollen. Wechelbäder und Güsse regen allgemein den Kreislauf und Stoffwechsel an. Kalte Beingüsse stabilisieren den Blutdruck bei Niederdruck und sind unter anderem sinnvoll bei Krampfadern. Gut bei Herzproblemen ist aber das warme ansteigende Armbad. Es druckentlastet das Herz gerade bei Neigung zu Angina pectoris. [weniger]

Prof. Dr. med. Klaus Kisters
Prof. Dr. med. Klaus Kisters,
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin, Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne, Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums.

Frage von ZIMTSTANGE 69:
Ich soll regelmäßig Beta-Blocker nehmen, vergesse aber ab und zu meine Tabletten. Ist das schlimm? Und wenn ich sie vergessen habe, sollte ich zum Beispiel die vom Morgen am Abend "nachnehmen"?

Antwort von Prof. Dr. med. Klaus Kisters:
Regelmäßige Einnahme ist wichtig. Zur Not bitte B-Blocker später einnehmen. Wenn man mal eine Tablette vergessen hat, ist das nicht ganz so schlimm.

Prof. Dr. Elmar Wienecke
Prof. Dr. Elmar Wienecke,
Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen.

Frage von OLIVIA_HAMMABURG:
Was für Sportarten sind denn gut fürs Herz?

Antwort von Prof. Dr. Elmar Wienecke:
Jede Form der Bewegung, die das Herz-Kreislauf-System anregt (Walking, Laufen, Radfahren, Schwimmen) ist empfehlenswert, aber auch nach neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen ist ein gezieltes Krafttraining zum Beispiel ... [mehr]Jede Form der Bewegung, die das Herz-Kreislauf-System anregt (Walking, Laufen, Radfahren, Schwimmen) ist empfehlenswert, aber auch nach neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen ist ein gezieltes Krafttraining zum Beispiel in Zirkelform nach individueller Belastungsvorgabe für viele Menschen sehr empfehlenswert. Der älteste Teilnehmer in unserem Gesundheitsstudio ist 96 Jahre alt, kann aufgrund vielfältiger orthopädischer Beschwerden kein normales Ausdauertraining durchführen. Durch das gezielte Training an computergesteuerten Kraftgeräten zeigt er eine erstaunliche Leistungsfähigkeit. Hier können Ihnen gute Fitnesseinrichtungen gezielt helfen und dies macht vielen so gar sehr viel Spaß. [weniger]

Prof. Dr. med. Klaus Kisters
Prof. Dr. med. Klaus Kisters,
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin, Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne, Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums.

Frage von HITZSCHWITZ:
Darf ich als Hochdruckpatientin noch in die Sauna?

Antwort von Prof. Dr. med. Klaus Kisters:
Ja, dürfen Sie, circa zweimal pro Saunagang ist erlaubt, wenn der Blutdruck gut eingestellt ist. Kalt werden durch kaltes Duschen von den Füßen zum Kopf.

Prof. Dr. Elmar Wienecke
Prof. Dr. Elmar Wienecke,
Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen.

Frage von FERDL58:
Wie gestalte ich denn nach einem Herzinfarkt mein Sportprogramm. Ich war immer gut trainiert und will den Sport auf keinen Fall aufgeben. Laufen, Fußball und Boxen waren immer meine liebsten Sportarten.

Antwort von Prof. Dr. Elmar Wienecke:
Viele Menschen, die nach solchen Erkrankungen zu uns kommen, führen eine individuelle Belastungsanalyse durch (Spiroergometrie, Laktat) und erhalten je nach persönlicher Neigung einer Trainingsplan mit individueller ... [mehr]Viele Menschen, die nach solchen Erkrankungen zu uns kommen, führen eine individuelle Belastungsanalyse durch (Spiroergometrie, Laktat) und erhalten je nach persönlicher Neigung einer Trainingsplan mit individueller Pulsfrequenzvorgabe unter Einnahme der Medikation, der für Sie ausgerichtet ist. In Ihrem Fall ist auf jeden Fall eine regelmäßige Kontrolle des Trainings mit einem Pulsfrequenzmesser (kostet circa 40 Euro) sinnvoll. Sie können so Überlastungsreaktionen vermeiden. Auf Boxen mit einem Gegner bitte unbedingt verzichten. Moderates Boxen mit einem Sandsack ist ein gutes Ausdauertraining, allerdings nur unter Kontrolle der Herzfrequenz. Achten Sie bitte darauf, dass bei abendlichen sportlichen Aktivitäten die Wirkung der Medikation schon ein wenig nach lassen kann, sodass die Herzfrequenz deutlich höher sein kann als normal. Vermeiden Sie bitte bei Infekten sportliche Aktivitäten. [weniger]

Dr. med. Rainer Matejka
Dr. med. Rainer Matejka,
Facharzt für Allgemeinmedizin / Naturheilverfahren, Experte für biologische Medizin (Univ. Mailand), medizinischer Leiter der Matejka Tagesklinik in Kassel und Chefarzt der Malteser-Klinik von Weckbecker, Bad Brückenau.

Frage von BLüTENZAUBER:
Gibt es pflanzliche Präparate, mit denen man sein Herz vorbeugend stärken kann?

Antwort von Dr. med. Rainer Matejka:
Am bekanntesten ist Weißdorn. Er eignet sich gut für das "Altersherz". Weißdorn kräftigt den Herzmuskel, bessert die Durchblutung des Herzens und schützt das Herz vor Überlastung. ... [mehr]Am bekanntesten ist Weißdorn. Er eignet sich gut für das "Altersherz". Weißdorn kräftigt den Herzmuskel, bessert die Durchblutung des Herzens und schützt das Herz vor Überlastung. Am besten geeignet sind standardisierte Fertigpräparate mit 450-900 mg Wirkstoff/Tag. Ebenfalls herzstärkend wirkt auch Maiglöckchen. Es gibt aber nur noch wenige Fertigpräparate. [weniger]

Prof. Dr. med. Klaus Kisters
Prof. Dr. med. Klaus Kisters,
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin, Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne, Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums.

Frage von GUSTAVE:
Woran erkenne ich, dass ich Bluthochdruck habe?

Antwort von Prof. Dr. med. Klaus Kisters:
Gelegentliche Kopfschmerzen, Migräne, roter Kopf, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, gelegentliche Luftnot oder Thoraxenge. Symptome können aber auch ganz fehlen.

Prof. Dr. Elmar Wienecke
Prof. Dr. Elmar Wienecke,
Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen.

Frage von MARTHA:
Welche Vitamine sind fürs Herz besonders wichtig?

Antwort von Prof. Dr. Elmar Wienecke:
Hier ist in erster Linie vor allem Magnesium zu nennen, da dies positive Wirkungen auf das gesamte vegetative Nervensystem hat. Es kommt zu einer Aktivierung des ... [mehr]Hier ist in erster Linie vor allem Magnesium zu nennen, da dies positive Wirkungen auf das gesamte vegetative Nervensystem hat. Es kommt zu einer Aktivierung des Parasympathikus (Dämpfung des vegetativen Nevensystems). Wir empfehlen gerade in diesen Fällen Magnesium in Orotatform verteilt über den Tag einzunehmen. Aber auch Q10 kann über längere Zeiträume nachweislich die Aktivität in der Atmungskette verbessern. [weniger]

Prof. Dr. med. Klaus Kisters
Prof. Dr. med. Klaus Kisters,
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin, Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne, Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums.

Frage von ZIEGENPETER09:
Ich will meinen Blutdruck nicht messen. Meine Oma hat das immer getan und ich fand das schrecklich. Muss ich das? Ich habe einen erhöhten Blutdruck, wenn der Arzt misst, passt es aber und ist gut eingestellt.

Antwort von Prof. Dr. med. Klaus Kisters:
Wenn der Blutdruck wirklich gut eingestellt ist, so unter 140 zu 80 mmHg, muss man nicht mehr so oft selber messen. Zum Beispiel zweimal pro Woche ... [mehr]Wenn der Blutdruck wirklich gut eingestellt ist, so unter 140 zu 80 mmHg, muss man nicht mehr so oft selber messen. Zum Beispiel zweimal pro Woche ist dann okay. Das können Sie natürlich auch beim Hausarzt machen. [weniger]

Prof. Dr. Elmar Wienecke
Prof. Dr. Elmar Wienecke,
Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen.

Frage von LUISA123:
Hallo! Ich habe in letzter Zeit bemerkt, dass ich manchmal Vorhofflimmern oder andere Herzrythmusstörungen nach dem Verzehr mancher Lebensmittel bekomme. Oft sind es Backwaren oder Weine. Kann das sein oder bilde ich mir das nur ein?

Antwort von Prof. Dr. Elmar Wienecke:
Bestimmte Lebensmittel können leichte Herzrhythmusstöungen auslösen, dies ist keine Einbildung. Alkohol kann schon in geringen Mengen zu einer erhöhten Cortisolausschüttung (Stresshormone) führen, die nachweisbar zu vermehrten ... [mehr]Bestimmte Lebensmittel können leichte Herzrhythmusstöungen auslösen, dies ist keine Einbildung. Alkohol kann schon in geringen Mengen zu einer erhöhten Cortisolausschüttung (Stresshormone) führen, die nachweisbar zu vermehrten Rhythmusstörungen führen. Erhöhen Sie die Alkoholzufuhr (zum Beispiel 3 Gläser Wein) kann dies nach einigen Stunden zu einem vermehrten Elektroytverlust führen und leichte Rhythmusstörungen hervorrufen. Trinken Sie nicht viel frisch gepresste Säfte oder essen Sie nicht zu viel Trockenfrüchte (zum Beispiel Aprikosen), diese enthalten viel Kalium, das unter Umständen eine Ursache für die vermehrten Herzrhythmustörungen sein kann. Vermeiden Sie vor allem sehr salzreiche Mineralwässer (optimaler Natriumgehalt < 100 mg/l), die in größeren Mengen zu einer Blutdruckerhöhung führen können. Vermeiden Sie Chips, geräucherte Lebensmittel. [weniger]

Dr. med. Rainer Matejka
Dr. med. Rainer Matejka,
Facharzt für Allgemeinmedizin / Naturheilverfahren, Experte für biologische Medizin (Univ. Mailand), medizinischer Leiter der Matejka Tagesklinik in Kassel und Chefarzt der Malteser-Klinik von Weckbecker, Bad Brückenau.

Frage von MARY:
Kann man Bluthochdruck mit Naturheilverfahren erfolgreich behandeln?

Antwort von Dr. med. Rainer Matejka:
Es ist nicht so einfach, wenn man kombiniert vorgeht, aber durchaus oft erfolgreich. Die wichtigsten Dinge sind: Nicht rauchen, Alkoholkonsum auf höchstens zwei/drei Glas Wein/Woche reduzieren, mehr ... [mehr]Es ist nicht so einfach, wenn man kombiniert vorgeht, aber durchaus oft erfolgreich. Die wichtigsten Dinge sind: Nicht rauchen, Alkoholkonsum auf höchstens zwei/drei Glas Wein/Woche reduzieren, mehr vegetarische bzw. "mediterrane" Kost (gegebenenfalls intermittierendes Fasten) und regelmäßige sportliche Betätigung (circa 30 Minuten/Tag). Ganz wichtig auch: Stressmanagement. Erfolgreich sind vor allem Meditationsübungen. Medikamentös kann Magnesium oft unterstützen und ein eventuell bestehender Vitamin D-Mangel sollte ausgeglichen werden. Bei auch medikamentös nicht einstellbarem Blutdruck auch an die Möglichkeit einer Schlaf/Apnoe als Ursache denken! [weniger]

Prof. Dr. Elmar Wienecke
Prof. Dr. Elmar Wienecke,
Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen.

Frage von FLUGHUHN:
Ich hatte neulich nach langer Zeit mal wieder Pommes und fettiges Essen gegessen und hatte danach Herzschmerzen, die lange anhielten und mir fiel es schwer zu atmen. Könnte irgendwas mit meinem Herz nicht stimmen? Und kam es wirklich von dem schlechten Essen?

Antwort von Prof. Dr. Elmar Wienecke:
Eine Ernährung in dieser Form sollten Sie bitte auch nur einmal im Monat durchführen. Durch diese Art des Essens kann es zu Irritationen im Zwerchfell kommen ... [mehr]Eine Ernährung in dieser Form sollten Sie bitte auch nur einmal im Monat durchführen. Durch diese Art des Essens kann es zu Irritationen im Zwerchfell kommen und Sie empfinden unspezifische Beschwerden. Trotzdem sollte Sie durch eine internistische Untersuchung ausschließen, dass keine pathologischen (krankhaften) Faktoren eine Rolle spielen. [weniger]

Prof. Dr. med. Klaus Kisters
Prof. Dr. med. Klaus Kisters,
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin, Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne, Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums.

Frage von HB:
Mein erhöhter Blutdruck lässt sich auch mit Medikamenten kaum senken. Woran könnte das liegen?

Antwort von Prof. Dr. med. Klaus Kisters:
Bitte bei Hausarzt vorstellen. Messen Sie richtig? Liegen andere Ursachen für die Blutdruckerhöhung vor? Nieren? Schilddrüse? Schnarchen Sie? Das erschwert die Bluthochdruckbehandlung und sollte weiter abgeklärt ... [mehr]Bitte bei Hausarzt vorstellen. Messen Sie richtig? Liegen andere Ursachen für die Blutdruckerhöhung vor? Nieren? Schilddrüse? Schnarchen Sie? Das erschwert die Bluthochdruckbehandlung und sollte weiter abgeklärt werden. Magnesium okay? VitaminD? [weniger]

Prof. Dr. Elmar Wienecke
Prof. Dr. Elmar Wienecke,
Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen.

Frage von RONNI:
Was für Krankheiten können entstehen wenn man übergewichtig ist? Ich versuche an Gewicht zu verlieren und habe auch keine Herzprobleme. Auf was muss ich noch achten?

Antwort von Prof. Dr. Elmar Wienecke:
Übergewicht ist eine der Hauptursachen für Bluthochdruck, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus. Häufig führt ein langfristiges Übergewicht in Verbindung mit Bewegungsmangel und Bluthochdruck zu einer deutlich verschlechterten ... [mehr]Übergewicht ist eine der Hauptursachen für Bluthochdruck, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus. Häufig führt ein langfristiges Übergewicht in Verbindung mit Bewegungsmangel und Bluthochdruck zu einer deutlich verschlechterten Sauerstoffversorgung in der Peripherie und kann mit erhöhten Blutfettwerten nach einigen Jahren zu einem deutlich erhöhten Stenosen (Verengungen) u. a. in den Koronararterien führen. Neuste Studien haben ergeben, dass auch ein deutlich erhöhtes Risiko für Darmerkrankungen besteht. Durch regelmäßige Bewegung, hier wird ein täglicher zügiger Spaziergang von 30 Minuten ausreichen, und ein Verzicht auf Kohlenhydrate abends wird sich Ihr Körpergewicht reduzieren lassen. [weniger]

Dr. med. Rainer Matejka
Dr. med. Rainer Matejka,
Facharzt für Allgemeinmedizin / Naturheilverfahren, Experte für biologische Medizin (Univ. Mailand), medizinischer Leiter der Matejka Tagesklinik in Kassel und Chefarzt der Malteser-Klinik von Weckbecker, Bad Brückenau.

Frage von BRIGITTE:
Welche Nahrungsmittel sollte ich meiden, damit ich das gefährliche Bauchfett wegbekomme? Bei mir war bisher keine Diät erfolgreich.

Antwort von Dr. med. Rainer Matejka:
Alkohol und isolierte Zucker, insbes.ondere auch Fructose, die als billiges Süßungsmittel in zahlreichen Fertignahrungsmitteln enthalten ist. Günstig wäre dagegen unter anderem Omega-3-Fett (Fischöl). Empfehle ferner einen ... [mehr]Alkohol und isolierte Zucker, insbes.ondere auch Fructose, die als billiges Süßungsmittel in zahlreichen Fertignahrungsmitteln enthalten ist. Günstig wäre dagegen unter anderem Omega-3-Fett (Fischöl). Empfehle ferner einen Versuch mit abendlicher Trennkost (unter anderem Brot/Nudeln abends meiden), um den Insulinanstieg zur Nacht zu bremsen. Insulin senkt nicht nur den Blutzucker, es fördert auch den Fettaufbau, ist also eine Art Masthormon. [weniger]

Prof. Dr. Elmar Wienecke
Prof. Dr. Elmar Wienecke,
Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen.

Frage von SUSEMOBIL:
Ich habe Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen. Welche Sportart können Sie mir empfehlen?

Antwort von Prof. Dr. Elmar Wienecke:
Moderates Ausdauertraining wird schon nach circa 12 Wochen zur einer Stabilisierung des Blutdrucks führen und den Fettstoffwechsel positiv beeinflussen. Hier sind Sportarten je nach Ihrer persönlichen ... [mehr]Moderates Ausdauertraining wird schon nach circa 12 Wochen zur einer Stabilisierung des Blutdrucks führen und den Fettstoffwechsel positiv beeinflussen. Hier sind Sportarten je nach Ihrer persönlichen Neigung und orthopädischen Vorschädigung zu empfehlen. 3 bis 4 mal in der Woche 45 Minuten Walking oder Radfahren wäre eine ideale Sportart. Falls Sie gerne schwimmen gehen, können Sie Ihren aktiven Bewegungsapparat super schonen und Ihr Training auch bei orthopädischen Vorerkrankungen problemlos durchführen. Lassen Sie sich von einer Ernährungswissenschaftlerin kurze prägnante Hinweise zu Reduzierung Ihres Fettprofils geben. Eine täglich verteilte Gabe von Magnesium (morgens, mittags und abends) kann in Verbindung mit Bewegung den Bluthochdruck nachweislich um bis zu 10 % senken. [weniger]

Prof. Dr. med. Klaus Kisters
Prof. Dr. med. Klaus Kisters,
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin, Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne, Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums.

Frage von KENNY:
Ich hatte vor einem halben Jahr einen Schlaganfall, bin 30 Jahre alt, übergewichtig und habe nun schon öfter gehört, dass das mit dem metabolischen Syndrom zusammenhängen kann. Es wurde noch keine Ursache festgestellt, auch nicht für das ständige Kribbeln, das ich in den Händen spüre. Was kann ich tun?

Antwort von Prof. Dr. med. Klaus Kisters:
Das metabolische Syndrom ist ein Risikofaktor für Schlaganfall und Arterioskleroseentstehung. Körperliche Aktivität, Sport und Körpergewichtsabnahme sind vorteilhaft. Zweimal die Woche Sport ist gut. Am besten dynamische ... [mehr]Das metabolische Syndrom ist ein Risikofaktor für Schlaganfall und Arterioskleroseentstehung. Körperliche Aktivität, Sport und Körpergewichtsabnahme sind vorteilhaft. Zweimal die Woche Sport ist gut. Am besten dynamische Sportarten wie Laufen, Nordic Waking, Schwimmen oder Radfahren. Magnesium 300 mg tgl. kann ebenso helfen. Vitamin D ist auch gut. Mediterane Kost, kohlenhydrat- und fettarm und vitaminreich sind zu empfehlen. Kein Alkohol und kein Nikotin. [weniger]

Moderator:
Unser Experten-Chat „Herz im Kreuzfeuer“ neigt sich allmählich dem Ende zu. Bitte stellen Sie Ihre Fragen jetzt, wir versuchen, noch möglichst viele Fragen zu beantworten.

Prof. Dr. Elmar Wienecke
Prof. Dr. Elmar Wienecke,
Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen.

Frage von KLEI:
Eignet sich eine Low-Carb-Ernährung gegen das Metabolische Syndrom?

Antwort von Prof. Dr. Elmar Wienecke:
Die Low-Carb-Methode bedeutet eine deutlich reduzierte Kohlenhydratzufuhr. Die täglichen Mahlzeiten bestehen hauptsächlich aus Gemüse, Milchprodukten, Fisch, Fleisch, wobei Fette und Proteine die wegfallenden Kohlenhydrate reduzieren. Durch ... [mehr]Die Low-Carb-Methode bedeutet eine deutlich reduzierte Kohlenhydratzufuhr. Die täglichen Mahlzeiten bestehen hauptsächlich aus Gemüse, Milchprodukten, Fisch, Fleisch, wobei Fette und Proteine die wegfallenden Kohlenhydrate reduzieren. Durch diese Methode können sie langfristig vielfältige positive Aspekte erreichen: Fettstoffwechsel wird optimiert, Blutdruck sinkt durch eine Reduzierung des Körpergewichtes, und HbA1C-Wert (Lanzeitzuckerwert) sinkt nachweislich. Bei einem HbAC-Wert < 5,5 % (36 mM/M) lässt sich eine schon bestehende Insulinresistenz nachweislich reduzieren. [weniger]

Dr. med. Rainer Matejka
Dr. med. Rainer Matejka,
Facharzt für Allgemeinmedizin / Naturheilverfahren, Experte für biologische Medizin (Univ. Mailand), medizinischer Leiter der Matejka Tagesklinik in Kassel und Chefarzt der Malteser-Klinik von Weckbecker, Bad Brückenau.

Frage von FRAU KLEIN:
Mein Mann hat Bluthochdruck, ist aber gar nicht der Typ: Er ist schlank, sportlich und wir ernähren uns gesund. Allerdings hat er im Job viel Stress, was sich kaum verhindern lässt. Gibt es natürliche Maßnahmen, um den Blutdruck zu senken?

Antwort von Dr. med. Rainer Matejka:
Es gibt immer mehr Menschen mit Bluthochdruck, auf die genau diese Beschreibung zutrifft. In der Tat ist Stress heute ein Hauptauslöser für Bluthochdruck. Sinnvoll sind unter ... [mehr]Es gibt immer mehr Menschen mit Bluthochdruck, auf die genau diese Beschreibung zutrifft. In der Tat ist Stress heute ein Hauptauslöser für Bluthochdruck. Sinnvoll sind unter anderem Entspannungsverfahren, insbesondere meditative Verfahren und jeden Tag mindestens "20 Minuten für sich selbst" einplanen – ohne Smartphone, Fernseher etc. Auch möglichen Freizeitstress hinterfragen. Sicherlich sinnvoll: die Einnahme von Magnesium. Wirkt tendenziell blutdrucksenkend, herzschützend und vegetativ entspannend. Sinnvoll oft auch pflanzlich/homöopathische Mittel für den vegetativen Ausgleich (in der Apotheke nachfragen). In der Ernährung wirken – neben einer mehr vegetarisch ausgerichteten Kost – leicht blutdrucksenkend: pflanzliche Öle, Rote Bete-Saft (100ml/Tag), Walnüsse (ein Hand voll/Tag), dunkle Schokolade (ein Riegel/Tag). [weniger]

Prof. Dr. Elmar Wienecke
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Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen.

Frage von CHANGE:
Seit einiger Zeit werde ich sehr schnell schlapp beim Sport und werde fast ohnmächtig. Ich achte nicht mehr so sehr auf meine Ernährung, bin aber immer noch nicht übergewichtig. Nach dem Sport habe ich oft Herzschmerzen. Was könnten hier die Ursachen sein? Könnte es eine Herzkrankheit sein?

Antwort von Prof. Dr. Elmar Wienecke:
Ihre Müdigkeit nach dem Sport könnte zunächst eine Unterzuckerungsreaktion sein. Die Definition des Herzschmerzen kann durchaus auch orthopädische Gründe haben. Hier kann Ihnen eine Physiotherapeut/Osteopath helfen. ... [mehr]Ihre Müdigkeit nach dem Sport könnte zunächst eine Unterzuckerungsreaktion sein. Die Definition des Herzschmerzen kann durchaus auch orthopädische Gründe haben. Hier kann Ihnen eine Physiotherapeut/Osteopath helfen. Grundsätzlich empfehle ich Ihnen, wenn dies noch nicht erfolgt ist, eine umfassende internistisch/kardiologische Untersuchung durchzuführen, um möglicherweise pathologische (krankhafte) Veränderungen auszuschließen. [weniger]

Prof. Dr. med. Klaus Kisters
Prof. Dr. med. Klaus Kisters,
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin, Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne, Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums.

Frage von GLORIA.W:
Ich bin Mitte 20, übergewichtig aber ernähere mich normal. Nun habe ich Bluthochdruck und nehme seit einiger Zeit Tabletten. Ist mein Risiko für einen Herzinfarkt nun höher? Oder kann der Blutdruck bereits Schäden am Herz bewirkt haben?

Antwort von Prof. Dr. med. Klaus Kisters:
Eine Herzkontrolle ist sehr wichtig beim Bluthochdruckpatienten. Herzschwäche findet man dort fünfmal häufiger. Das Herzinfarktrisiko ist auch erhöht. Kardiologische Kontrolle ist einmal pro Jahr empfehlenswert. Zusätzliche ... [mehr]Eine Herzkontrolle ist sehr wichtig beim Bluthochdruckpatienten. Herzschwäche findet man dort fünfmal häufiger. Das Herzinfarktrisiko ist auch erhöht. Kardiologische Kontrolle ist einmal pro Jahr empfehlenswert. Zusätzliche Gabe von Magnesium ist auch vorteilhaft, ebenso Vitamin D. [weniger]

Prof. Dr. Elmar Wienecke
Prof. Dr. Elmar Wienecke,
Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen.

Frage von SPORTSFREUND:
Ich habe einen Typ-2-Diabetes. Um meine Blutzuckerwerte zu verbessern, bewege ich mich jeden Tag (schwimmen, Rad fahren, walken). Kann es sinnvoll sein, zusätzlich Magnesium einzunehmen?

Antwort von Prof. Dr. Elmar Wienecke:
Unbedingt. Dies ist sogar ein absolutes Muss. Wir haben zahlreiche Untersuchungen in den letzten Jahren durchgeführt und festgestellt, dass selbst sich gut ernährende Frauen, die dreimal ... [mehr]Unbedingt. Dies ist sogar ein absolutes Muss. Wir haben zahlreiche Untersuchungen in den letzten Jahren durchgeführt und festgestellt, dass selbst sich gut ernährende Frauen, die dreimal in der Woche 40 Minuten ein Ausdauertraining durchgeführt haben, ohne die gezielte Zufuhr von Magnesium intrazelluläre Defizite aufwiesen. Da Magnesium am 300 enzymatischen Prozessen beteiligt ist, wäre in Ihrem Fall eine tägliche Zufuhr von insgesamt 450 mg verteilt auf morgens, mittags und abends sinnvoll. [weniger]

Moderator:
Nutzen Sie die letzten Minuten unseres Chats für Ihre Fragen zum Thema „Herz im Kreuzfeuer“.

Prof. Dr. Elmar Wienecke
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Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen.

Frage von BäRBEL51:
Ich leide unter Bluthochdruck und würde daher als natürliche Gegenmaßnahme gerne mehr Sport treiben. Immer wenn ich aber joggen gehe oder Tennis spiele, fühle ich mich unwohl, weil ich das Gefühl habe, dass mein Blutdruck unter der Belastung sehr ansteigt und mein Herz rast. Können Sie mir einen Rat geben?

Antwort von Prof. Dr. Elmar Wienecke:
Bluthochdruck kann vielfältige Ursachen haben. Gehen Sie zuerst zu Ihrem Arzt und lassen ein Belastungs-EKG machen, den Blutdruck in der Belastungsphase bestimmen. Falls es zunächst erforderlich ... [mehr]Bluthochdruck kann vielfältige Ursachen haben. Gehen Sie zuerst zu Ihrem Arzt und lassen ein Belastungs-EKG machen, den Blutdruck in der Belastungsphase bestimmen. Falls es zunächst erforderlich sein sollte, nehmen Sie zum Beispiel einen ACE-Hemmer, der nur den Blutdruck, nicht aber Ihre Herzfrequenz senkt. Wenn Sie so schon zu einer Verbesserung Ihrer Wohlgefühls gelangen, um so besser. Gleichzeitig überdenken Sie bitte gegebenenfalls Ihr Ernährungsverhalten. Falls Sie übergewichtig sind, kann schon ein Verzicht auf Kohlenhydrate abends (Nudeln, Reis, Kartoffeln) langfristig zu einer Gewichtsreduktion führen. Nach einigen Monaten wird möglicherweise durch eine Reduzierung des Körpergewichtes auch Ihr Blutdruck wieder sinken und die Medikation kann nach Rücksprache mit Ihrem Hausarzt wieder reduziert werden. [weniger]

Dr. med. Rainer Matejka
Dr. med. Rainer Matejka,
Facharzt für Allgemeinmedizin / Naturheilverfahren, Experte für biologische Medizin (Univ. Mailand), medizinischer Leiter der Matejka Tagesklinik in Kassel und Chefarzt der Malteser-Klinik von Weckbecker, Bad Brückenau.

Frage von HANS MüLLER:
Ich leide am Metabolischen Syndrom: Blutdruck, Blutfette und Blutzucker sind erhöht. Daher habe ich meine Ernährung komplett umgestellt, fahre nun immer mit dem Rad zur Arbeit und habe 5 Kilo abgenommen. Meine Werte sind dadurch auch schon deutlich besser geworden, aber ich komme noch nicht ohne Medikamente aus. Was kann ich noch auf natürlichem Weg tun?

Antwort von Dr. med. Rainer Matejka:
Sie sollten den Weg weiter beschreiten. Sinnvoll wäre gegebenenfalls auch, sich zum Beispiel einer Fastenwandergruppe anzuschließen – sofern der Gesundheitszustand von Seiten des Herzens soweit stabil. ... [mehr]Sie sollten den Weg weiter beschreiten. Sinnvoll wäre gegebenenfalls auch, sich zum Beispiel einer Fastenwandergruppe anzuschließen – sofern der Gesundheitszustand von Seiten des Herzens soweit stabil. Fasten wirkt nachhaltig stoffwechselentlastend und beeinflusst alle Faktoren im Zusammenhang mit dem metabolischen Syndrom günstig. Fasten kann auch in ausgewählten Rehakliniken im Rahmen einer stationären Rehabilitation durchgeführt werden. Im Anschluss sollten dann gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung fortgeführt werden. Ergänzend kann zur Unterstützung Magnesium eingenommen werden, zum Beispiel in Form des Wirkstoffs Magnesiumorotat, welcher zusätzliche Herzschutzeffekte entfaltet. Auch Sauna ist oft sinnvoll – auch bei (moderatem) Bluthochdruck. Bitte alles aber mit dem Hausarzt absprechen. [weniger]

Prof. Dr. Elmar Wienecke
Prof. Dr. Elmar Wienecke,
Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen.

Frage von KLAUS M.:
Das Bauchfett soll ja besonders ungesund sein. Gibt es Sportarten, mit denen man gezielt das Bauchfett abbauen kann?

Antwort von Prof. Dr. Elmar Wienecke:
Es gibt keine Sportart, die nur gezielt das Bauchfett abbauen kann. Wichtig ist, dass Sie mehr Kalorien verbrennen, als Sie dem Körper täglich zuführen. Dies führt ... [mehr]Es gibt keine Sportart, die nur gezielt das Bauchfett abbauen kann. Wichtig ist, dass Sie mehr Kalorien verbrennen, als Sie dem Körper täglich zuführen. Dies führt langfristig zu einer deutlichen Gewichtsreduktion. Welche Sportart Sie betreiben, ist letztlich egal. Es muss Ihnen Spaß machen und wird so zu einer Gewichtsreduktion im Allgemeinen führen. Diese können Sie aber durch gezielte Übungen für die Bauchmuskulatur unterstützen. Wichtiger Hinweis. Ein 30-minütiges Walken hat den gleichen Effekt wie eine 60-minütiges Radfahren, da Sie beim Walking deutlich mehr Muskelmasse beanspruchen und höhere Herzfrequenzen erzielen. [weniger]

Prof. Dr. med. Klaus Kisters
Prof. Dr. med. Klaus Kisters,
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin, Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne, Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums.

Frage von HANNA:
Mein Freund hat einen Herzschrittmacher, lebt gesund, geht viel spazieren und isst gesund. Nun haben die Ärzte trotzdem festgestellt, dass er Herzaussetzer hat, die er aber selbst gar nicht spürt. Was können wir hier tun?

Antwort von Prof. Dr. med. Klaus Kisters:
Kardiologische Kontrolle. Vitamin D und Magnesiumgabe hilft oft. 300 mg Magnesium täglich. 1000 I.E. Vitamin D. Stressabbau, körperliche Bewegung, Sport. In vielen Fällen sind Extraschläge und Aussetzer auch nicht ganz ... [mehr]Kardiologische Kontrolle. Vitamin D und Magnesiumgabe hilft oft. 300 mg Magnesium täglich. 1000 I.E. Vitamin D. Stressabbau, körperliche Bewegung, Sport. In vielen Fällen sind Extraschläge und Aussetzer auch nicht ganz so schlimm. [weniger]

Prof. Dr. Elmar Wienecke
Prof. Dr. Elmar Wienecke,
Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen.

Frage von WG-BL:
Ich stehe im Beruf sehr unter Stress. Obwohl ich mir regelmäßig Zeit für mein Fitness-Programm nehme, nimmt meine Leistungsfähigkeit beim Sport erheblich ab. Kann das am Stress liegen? Und was könnte ich dagegen tun?

Antwort von Prof. Dr. Elmar Wienecke:
Ich gehe davon aus, dass eine ärztliche Untersuchung durchgeführt worden ist. Wenn keine Kontraindikationen vorliegen, dann sollten Sie unbedingt noch einmal Ihre Schilddrüsenhormone untersuchen lassen. Nur ... [mehr]Ich gehe davon aus, dass eine ärztliche Untersuchung durchgeführt worden ist. Wenn keine Kontraindikationen vorliegen, dann sollten Sie unbedingt noch einmal Ihre Schilddrüsenhormone untersuchen lassen. Nur 25 % der von uns untersuchten Sportler lag im Referenzbereich von TSH-basal: 1, 6 - 2,2. Gleichzeitig können aber auch wahrscheinlich Mikronährstoffdefizite bestehen, die zu physischen Leistungseinbußen führen. Ohne eine detaillierte Untersuchung durchführen zu müssen, empfehle ich Ihnen zunächst zur Dämpfung des vegetativen Nervensystems die regelmäßige Einnahme von Magnesium morgens, mittags und abends von jeweils 2 mal 32 Magnesium (zum Beispiel oratot, die Form als Kautablette ist optimal). Tritt keine Verbesserung ein, wäre eine intrazelluläre Messung (bitte keine normale Serummessung) von Mg, Zn, Se, Ferritn, B9 und Holo-TC (aktive Form von B12) sinnvoll. [weniger]

Dr. med. Rainer Matejka
Dr. med. Rainer Matejka,
Facharzt für Allgemeinmedizin / Naturheilverfahren, Experte für biologische Medizin (Univ. Mailand), medizinischer Leiter der Matejka Tagesklinik in Kassel und Chefarzt der Malteser-Klinik von Weckbecker, Bad Brückenau.

Frage von R.SCHULZ:
Um gegen meinen Diabetes und die erhöhten Blutfette anzugehen, habe ich eine FDH-Diät durchgeführt und auch 6 Kilo abgenommen. Allerdings fühle ich mich seitdem sehr schlapp und habe schon bei leichten Anstrengungen Herzrasen. Kann das mit der Diät zusammenhängen?

Antwort von Dr. med. Rainer Matejka:
Das ist durchaus denkbar. Ich empfehle die Bestimmung ausgewählter Vitamine (insbesondere B12 und D) und Mineralstoffe (insbesondere Kalium/Magnesium). Auch Schilddrüse, Leber und Nierenwerte sollten unbedingt "gecheckt" ... [mehr]Das ist durchaus denkbar. Ich empfehle die Bestimmung ausgewählter Vitamine (insbesondere B12 und D) und Mineralstoffe (insbesondere Kalium/Magnesium). Auch Schilddrüse, Leber und Nierenwerte sollten unbedingt "gecheckt" werden, ebenso der Eisenspeicher Ferritin. Als Sofortmaßnahme stützen oft pflanzliche Präparate auf Weissdornbasis – ansonsten Behandlung nach Laborergebnissen. Mittelfristig sollte sich die Ernährung nicht an den Kalorien orientieren, sondern am Wert der Inhaltsstoffe. Mit einer sogenannten Mittelmeerdiät liegt man meistens richtig. [weniger]

Prof. Dr. Elmar Wienecke
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Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen.

Frage von WHITNEY:
Ich ernähere mich seit einigen Wochen ungesünder als zuvor und komme auch einer Verletzung wegen nicht mehr zum Sport. Nun habe ich seit Tagen starke Herzschmerzen (ein Brennen), bin gleichzeitig auch beruflich stark eingebunden und leide seit längerer Zeit unter Bluthochdruck. Was raten Sie mir? Muss ich mir Sorgen machen?

Antwort von Prof. Dr. Elmar Wienecke:
Stressphasen sind nichts Ungewöhnliches, aber bitte lassen Sie umgehend eine umfassende kardiologische Untersuchung durchführen (unter anderem Echokardiographie, Belastungs-EKG) und ein entsprechendes Blutbild durchführen. Für zunehmende Stressbelastungen ... [mehr]Stressphasen sind nichts Ungewöhnliches, aber bitte lassen Sie umgehend eine umfassende kardiologische Untersuchung durchführen (unter anderem Echokardiographie, Belastungs-EKG) und ein entsprechendes Blutbild durchführen. Für zunehmende Stressbelastungen sind auch die Schilddrüsenhormone von besonderer Bedeutung. Diese können bei nicht optimaler Einstellung bestimmte Beschwerdebilder hervorrufen. Wenn Sie unter Bluthochdruck leiden, werden Sie ja sicherlich schon Medikamente einnehmen. Sollte die Untersuchung keine weitere Kontraindikationen aufzeigen, empfehle ich zunächst zu einer nachweisbaren verbesserten Regulation des vegetativen Nervensystems morgens, mittags und abends jeweils 2 x 32 mg Magensiumkautabletten einzunehmen. Eine gute Resorption haben zum Beispiel Orotate. [weniger]

Prof. Dr. med. Klaus Kisters
Prof. Dr. med. Klaus Kisters,
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin, Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne, Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums.

Frage von HILFLOS123:
Meine Tochter hat einen Herzschrittmacher eingesetzt bekommen (notfallmäßig). Nachdem dieser für sie justiert worden ist, hat sie starke Übelkeit, Schwindel und blitzartige, heftige Schmerzen im Rücken bekommen. Die Ärzte sagten, es sei nicht wegen dem Herzschrittmacher und hätte eher einen psychischen Hintergrund. Ich kenne aber meine Tochter und würde nun gerne wissen, ob das typische Symptome sind oder was man hier machen könnte?

Antwort von Prof. Dr. med. Klaus Kisters:
Das sind sicherlich keine typischen Schmerzen nach Herzschrittmacherimolantation. Ggf. sollte man mal ein Thorax-CT machen um es weiter abzuklären. Es kann auch von der Wirbelsäule kommen.

Moderator:
Übrigens: Auf www.experten-im-chat.de informieren wir Sie gern über die nächsten Chat-Themen.

Prof. Dr. Elmar Wienecke
Prof. Dr. Elmar Wienecke,
Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen.

Frage von SUNNY:
Meine Mutter hat einen Herzschrittmacher. Was darf sie jetzt noch an Sportarten treiben?

Antwort von Prof. Dr. Elmar Wienecke:
Moderate Ausdauerbelastungen wie schnelles Spazierengehen, Radfahren sind sinnvoll. Wir haben selbst viele Herzschrittmacherpatienten bei uns im Training, die auch ein dosiertes, computergesteuertes Kraftraining mit individuellen Vorgaben ... [mehr]Moderate Ausdauerbelastungen wie schnelles Spazierengehen, Radfahren sind sinnvoll. Wir haben selbst viele Herzschrittmacherpatienten bei uns im Training, die auch ein dosiertes, computergesteuertes Kraftraining mit individuellen Vorgaben seit Jahren sehr erfolgreich durchführen. Hier sollten Sie bitte unbedingt mit Experten (Sportwissenschaftlern), gut ausgebildeten Physiotherapeuten sprechen und sich zu Ihrer persönlichen Leistungsfähigkeit beraten lassen. Ein schönes Weihnachtsgeschenk für Ihre Mutter: Schenken Sie Ihre eine Mitgliedschaft einem qualifizierten Gesundheitsstudio. Hier wird mit gezielten Testverfahren nach Rücksprache mit ihrem Arzt ein spaßorientiertes Trainingsprogramm erarbeitet. [weniger]

Prof. Dr. Elmar Wienecke
Prof. Dr. Elmar Wienecke,
Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen.

Frage von JAKOB123:
Ich habe beim Wandern und leichten sportlichen Tätigkeiten immer große Schleimbildung im Mund und Herzstechen. Woran könnte das liegen? Ich hab auch oft das Gefühl, mein Herz schlägt in einem unregelmäßigen Rhythmus.

Antwort von Prof. Dr. Elmar Wienecke:
In Ihrem Fall wäre eine umfassende internistische/kardiologische Untersuchung unbedingt erforderlich, um zunächst abzuklären, dass keine pathologischen Ursachen keine Vorerkrankungen vorliegen. Zu Ihrer anderen Beschwerdenproblematik: Aus langjährigen ... [mehr]In Ihrem Fall wäre eine umfassende internistische/kardiologische Untersuchung unbedingt erforderlich, um zunächst abzuklären, dass keine pathologischen Ursachen keine Vorerkrankungen vorliegen. Zu Ihrer anderen Beschwerdenproblematik: Aus langjährigen Untersuchungen bei Sportlern wissen wir dass einige auch über eine größere Schleimbildung im Mund klagen. Um eine genauere Antwort geben zu können wäre hier unbedingt erforderlich zu erfahren, inwieweit Sie schon bestimmte Medikamente einnehmen, die diese Beschwerden unter Umständen hervorrufen können. [weniger]

Dr. med. Rainer Matejka
Dr. med. Rainer Matejka,
Facharzt für Allgemeinmedizin / Naturheilverfahren, Experte für biologische Medizin (Univ. Mailand), medizinischer Leiter der Matejka Tagesklinik in Kassel und Chefarzt der Malteser-Klinik von Weckbecker, Bad Brückenau.

Frage von LUCKY68:
Ist es besser für mein Herz, wenn ich weniger Salz esse?

Antwort von Dr. med. Rainer Matejka:
In der Tat wird eine eher salzarme Kost empfohlen. Grund dafür ist unter anderem: es soll gerade bei Herzproblemen keine so große Flüssigkeitsmenge gespeichert werden, was ... [mehr]In der Tat wird eine eher salzarme Kost empfohlen. Grund dafür ist unter anderem: es soll gerade bei Herzproblemen keine so große Flüssigkeitsmenge gespeichert werden, was durch hohen Salzkonsum gefördert würde. Außerdem kann ein höherer Salzkonsum zumindest bei einer größeren Zahl von Menschen den Blutdruck steigern. [weniger]

Prof. Dr. Elmar Wienecke
Prof. Dr. Elmar Wienecke,
Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen.

Frage von GLORIA:
Wie sollte ich mich optimalerweise mit Herzschrittmacher ernähren? Gibt es da bestimmte Dinge zu beachten?

Antwort von Prof. Dr. Elmar Wienecke:
Als Schrittmacherpatient sollten Sie nach Möglichkeit auf eine ausgewogene Ernährung achten - wie jeder andere Mensch auch. Diese wird aber immer wieder unterschiedlich von den Ernährungsexperten ... [mehr]Als Schrittmacherpatient sollten Sie nach Möglichkeit auf eine ausgewogene Ernährung achten - wie jeder andere Mensch auch. Diese wird aber immer wieder unterschiedlich von den Ernährungsexperten definiert. Wir empfehlen nicht fünfmal Obst und Gemüse pro Tag wie die DGE. Es gibt einfache Regeln: in den Nachmittagsstunden kein Obst wie Banane, Kiwi, Apfel, sondern bitte nur Beeren (Heidelbeeren, Brombeeren ...), da diese zu keinem gravierenden Anstieg des Zuckerstoffwechsels führen. Abends bitte keine Kohlenhydrate (zweimal in der Wochen dürfen Sie sündigen). Zum Beispiel abends ein schön zusammengestelltes Gemüse-Omelette. Bitte reduzieren Sie den Anteil an Kohlenhydraten. Achten Sie auf die Qualität von beispielsweise Brot: Dinkelbrot beispielsweise enthält weniger Lektine (Entzündungsstoffe). [weniger]

Prof. Dr. Elmar Wienecke
Prof. Dr. Elmar Wienecke,
Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen.

Frage von RS:
Wie kann man das metabolische Syndrom von Diabetes Mellitus Typ II abgrenzen? Die Symptome (Müdigkeit, Übergewicht, Kribbeln in den Beinen) könnten beides sein, oder?

Antwort von Prof. Dr. Elmar Wienecke:
Metabolisches Syndrom ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Krankheiten und Risikofaktoren. Die Abgrenzung ist nur sehr schwer nachzuvollziehen. Eine bestehende Insulinresistenz lässt sich schon bei HbA1C-Werten > ... [mehr]Metabolisches Syndrom ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Krankheiten und Risikofaktoren. Die Abgrenzung ist nur sehr schwer nachzuvollziehen. Eine bestehende Insulinresistenz lässt sich schon bei HbA1C-Werten > 5,5 % (36,6 mM/M) feststellen, ohne dass auch schon eine wirkliche Diabetes vorliegt. Diese ist aber auch schon mit vielfältigen Symptomen verbunden, insofern ist eine Abgrenzung von Diabetes mellitus nicht möglich. Die latente Insulinresistenz kann schon im Frühstadium vielfältige Beschwerden hervorrufen. [weniger]

Moderator:
Allen Fragestellern ein herzliches Dankeschön für Ihre rege Teilnahme und Ihre wichtigen Fragen. Auch bei unseren Experten möchten wir uns für ihr hilfreiches Engagement bedanken!