10.10.2013:

Fit bleiben

Leistungsstark statt ausgepowert - Wer auf sich achtet, „brennt“ nicht aus

Kommen Sie morgens nur mit Mühe aus dem Bett?
Fühlen Sie sich ausgepowert statt leistungsstark?
Haben Sie den Eindruck, nicht mehr belastbar zu sein und Ihre Aufgaben kaum noch bewältigen zu können?


Dann sind Sie kein Einzelfall. Denn besonders in den Wochen vor dem Jahreswechsel geht es im Job hektisch zu: Alte Vorgänge müssen abgeschlossen und neue Projekte angestoßen werden. So bringen Überstunden und Wochenendarbeit viele Berufstätige an den Rand ihrer Kräfte. Frauen mit Doppelbelastung haben erst recht keine Zeit die Füße hoch zu legen: Ist der Job erledigt, fordert die Familie ihre Aufmerksamkeit. Obwohl es keine konkreten Zahlen gibt, bestätigen Gesundheitsexperten, dass sich durch die hohe Stressbelastung am Jahresende immer mehr Menschen erschöpft fühlen. Wenig Licht, kaum Sonne und nasskaltes Wetter fordern zusätzlich das Immunsystem heraus und schwächen den Organismus. Dauermattigkeit bis zum Burn-out können die Folgen der Überforderung sein, die von Stimmungslabilität, Reizbarkeit und Infektanfälligkeit begleitet werden kann. Nach Angaben des BKK-Bundesverbandes stieg die Zahl der Fehltage aufgrund von Burn-out-Syndrom in den vergangenen sieben Jahren von 2004 bis 2011 nahezu um das Zwanzigfache. Doch was kann man tun, um bis zum Jahresende durchzuhalten? Kann man der Erschöpfung mit Sport ein Schnippchen schlagen? Welche Rolle spielt eine ausgewogene Ernährung? Wie schafft man sich kleine Ruheinseln? Kann es sein, dass dem Körper Mikronährstoffe fehlen? Wie kommt man gegen den Herbstblues an? Kann Zeitmanagement oder ein Businesstraining helfen?

Chat-Protokoll

Moderator:
herzlich Willkommen zu unserem heutigen Chat : Leistungsstark statt ausgepowert - wer auf sich achtet, "brennt" nicht aus: Fit Bleiben! Wir sind nun bereit und freuen uns auf Ihre rege Teilnahme und Ihre interessanten Fragen!

Jutta Doebel
Jutta Doebel,
Apothekerin in Erftstadt bei Köln, Ernährungs- und Diätberaterin, TV-Expertin. Schwerpunkte: Orthomolekulare Medizin und Gesundheitsberatung.

Frage von BRI GITTE:
Seit ich in den Wechseljahren bin, wird mir oft alles zu viel. Wie kommt das und was kann ich tun, um wieder belastbarer zu werden?

Antwort von Jutta Doebel:
In den Wechseljahren stellt sich der Hormonhaushalt um, was leider auch Auswirkungen auf die psychische Belastbarkeit hat. Wenn der Leidensdruck zu stark wird, sollte man eine ... [mehr]In den Wechseljahren stellt sich der Hormonhaushalt um, was leider auch Auswirkungen auf die psychische Belastbarkeit hat. Wenn der Leidensdruck zu stark wird, sollte man eine Hormonersatztherapie in Erwägung ziehen. Ansonsten gibt es natürliche Alternativen, die einem oft schon ausreichend helfen. Über die Zufuhr von bestimmten Mikronährstoffen, die speziell kombiniert sind, kann man seinen Energiehaushalt und seine Belastbarkeit wieder stärken. Günstig ist eine kurmäßige Anwendung solcher Präparate. Alternativ können dafür auch bestimmte pflanzliche Darreichungen helfen. Wichtig dabei, die einzige positiv bewertete Pflanze ist die Traubensilberkerze. Zur speziellen Produktberatung rate ich Ihnen den Gang in die Apotheke. [weniger]

Dr. Klaus Tiedemann
Dr. Klaus Tiedemann,
niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin und Sportmedizin in Moosburg a. d. Isar, TV-Gesundheitsexperte des Bayerischen Fernsehens.

Frage von MZ05:
Wie kann man nach der Arbeit effektiv abschalten, wenn Sport (4-5h/Woche Schwimmen und Joggen) nicht reicht? Der Hintergrund ist folgender: Ich arbeite an einem Computerarbeitsplatz. Wenn nach der Arbeit privat nichts mehr erledigt werden muss (Hausarbeit, Termine etc.), gehen die Gedanken wieder zur Arbeit. Ich arbeite praktisch im Kopf weiter. Wenn ich Nachts aufwache, dann mit Gedanken an Arbeitsthemen. Mit welcher Tätigkeit kann man dem entgegenwirken, sodass man auch mal wieder Langeweile oder besser Ruhe und Entspannung fühlt?

Antwort von Dr. Klaus Tiedemann:
Es gibt eine sogenannte "Schlafhygiene", d.h. dass man sich mindestens eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen mit etwas beschäftigt, was einen nicht belastet. In den meisten ... [mehr]Es gibt eine sogenannte "Schlafhygiene", d.h. dass man sich mindestens eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen mit etwas beschäftigt, was einen nicht belastet. In den meisten Fällen ist es ein Hobby, das die Konzentration erfordert und einem die Möglichkeit gibt, "in der Drehzahl runterzukommen". Zudem sollte das Bett immer einen Zufluchtsort darstellen, wo die Sorgen keinen Platz haben. Sollten Sie nachts aufwachen, stehen Sie auf und beschäftigen sich wie oben beschrieben. Das Bett muss immer positiv besetzt bleiben. Hilfreich ist es, mit positiven Gedanken (Urlaub, nette Erlebnisse) in den Schlaf zu kommen. Lesen eignet sich zum Abschalten besser als Fernsehen, da mit dem Buch der Film im Kopf abläuft. [weniger]

Thomas Heimann
Thomas Heimann,
Dipl.-Ökotrophologe, Produktmanager bei Protina Pharm. GmbH, München

Frage von LENNERT:
Ich bin männlich und 48 Jahre alt und habe in letzer Zeit aufgrund von Stress viel zugenommen. Nun würde ich gerne noch vor Weihnachten Fasten. Hilft es, besonders in der kalten Jahreszeit, Kilos zu verlieren? Worauf sollte ich achten?

Antwort von Thomas Heimann:
Wenn Sie Fasten oder Abnehmen möchten, ist es wichtig, dass Sie genügend Zeit mitbringen, die Ernährung umzustellen. Fasten und Abnehmen dauern in der Regel drei bis ... [mehr]Wenn Sie Fasten oder Abnehmen möchten, ist es wichtig, dass Sie genügend Zeit mitbringen, die Ernährung umzustellen. Fasten und Abnehmen dauern in der Regel drei bis vier Wochen. Erfahrungsgemäß sind die Sommermonate dazu besser geeignet, da es ein reichhaltiges Angebot an Obst und Gemüse gibt – die Lebensmittel, mit denen man am Besten Abnehmen kann und gleichzeitig auf schmackhaftes Essen nicht verzichten muss. Da die Weihnachtszeit traditionell mit einem reichhaltigen Speiseangebot einhergeht, ist es ratsamer, erst im neuen Jahr eine Abnehm-Programm zu starten. [weniger]

Nadja Lins
Nadja Lins,
Business-Coach, Führungskräfte-Trainerin, Burnout-Lotsin, Gutachterin u. Auditorin für Unternehmen (Stressprävention), Volljuristin, Frankfurt.

Frage von TORSTEN:
Ich bin Personnalleiter in einem mittelständischen Unternehmen. Bei einem Mitarbeiter sind erste Anzeichen eines Burn-outs bemerkbar. Wie soll ich mich verhalten und was kann ich tun? Was wäre der nächste Schritt?

Antwort von Nadja Lins:
Ich freue mich, dass Ihre Wahrnehmung so sensibel ist. Um sich selbst mehr Klarheit zu erarbeiten, ist es häufig eine gute Vorbereitung, sich die bemerkbaren Symptome schriftlich ... [mehr]Ich freue mich, dass Ihre Wahrnehmung so sensibel ist. Um sich selbst mehr Klarheit zu erarbeiten, ist es häufig eine gute Vorbereitung, sich die bemerkbaren Symptome schriftlich zu notieren und ggf. auch an bestimmten Situationen festzumachen. So stellen Sie sicher, dass Sie nicht emotional ggf. zu viel in ein Verhalten "hinein interpretieren". Je nachdem, wie Ihr Vertrauensverhältnis zu dem Mitarbeiter ist, laden Sie ihn zu einem Gespräch ein, welches Sie idealerweise auch vorbereiten. Und fragen ihn, wie es ihm geht. Anschluss-Fragen, die häufig gut "funktionieren" sind folgende: Würden Sie sich bei mir melden, wenn es Ihnen nicht so gut geht? An wen würden Sie sich ggf. wenden, wenn Sie sich nicht wohl fühlen oder sonstige Themen sie persönlich belasten? Manchmal öffnen sich auch Mitarbeiter, wenn Führungskräfte von sich selbst erzählen. Die Hauptsache ist häufig, dass der Mitarbeiter spürt, dass Sie ihn verstehen wollen und ggf. ihm auch helfen werden. [weniger]

Dr. Simon Feldhaus
Dr. Simon Feldhaus,
niedergelassener Facharzt für Allgemein- und Komplementärmedizin. Schwerpunkte: Anti-Aging-Medizin und Prävention.

Frage von SIGBERT:
Was versteht man eigentlich unter Anti-Aging-Medizin? Ich lese es immer wieder.

Antwort von Dr. Simon Feldhaus:
Anti Aging Medizin ist eine Spezielle Fachrichtung, die sich mit den Vorgängen beschäftigt, welche mit dem Altern des Organismus zu tun haben. Ziel ist es nicht ... [mehr]Anti Aging Medizin ist eine Spezielle Fachrichtung, die sich mit den Vorgängen beschäftigt, welche mit dem Altern des Organismus zu tun haben. Ziel ist es nicht etwa "nicht älter" zu werden, sondern es wird nach Möglichkeiten gesucht, wie man den natürlichen Vorgang begleiten und optimieren kann. In der letzten Zeit wird dies häufiger auch als "Better Aging" bezeichnet. Konkret geht es beispielsweise darum, durch individuell zusammengestellte und dosierte Vitamine und Mineralstoffe die Funktion der Zellen zu verbessern. [weniger]

Jutta Doebel
Jutta Doebel,
Apothekerin in Erftstadt bei Köln, Ernährungs- und Diätberaterin, TV-Expertin. Schwerpunkte: Orthomolekulare Medizin und Gesundheitsberatung.

Frage von JESSICA L.:
Ich bin Mutter von zwei Kindern und gehe halbtags wieder arbeiten. Eine Zeit lang hat mir das gut getan, mal wieder rauszukommen, aber jetzt nach knapp sieben Monaten bin ich ziemlich gestresst und komme morgens kaum aus dem Bett und bin abends froh, wenn die Kinder schlafen, der Haushalt gemacht ist und ich die Füße hochlegen kann. Habe ich mir da evtl. zuviel zugemutet? Aber andere Mütter schaffen das doch auch... Liegt es an der Jahreszeit? Im Sommer fiel es mir noch leichter als jetzt...

Antwort von Jutta Doebel:
Sie haben einen anstrengenden Alltag - da ist Erschöpfung bis zu einem gewissen Grad zwangsläufig und kaum zu vermeiden. Wichtig ist, dass man es schafft, einen ... [mehr]Sie haben einen anstrengenden Alltag - da ist Erschöpfung bis zu einem gewissen Grad zwangsläufig und kaum zu vermeiden. Wichtig ist, dass man es schafft, einen Ausgleich für sich zu suchen. Gut sind Tätigkeiten, die im Körper Stress abbauen, wie moderate Bewegung (Joggen, Nordic Walking oder auch Spaziergänge). So kann der Körper anfallende Stresshormone besser abbauen. Zusätzlich kann man sich dann noch durch die Zufuhr bestimmter Nährstoffe helfen und dem Körper notwendige Unterstützung geben. Ein konkreter Tipp diesbezüglich: Die Basica Intensiv-Kur – eine Kur für zwei Wochen, die Ihnen hilft, zu mehr Energie zu kommen, so dass ein Weitermachen leichter fällt. Tagsüber wird dabei der Energiestoffwechsel aktiviert und über Nacht die wichtige Regeneration des Körpers unterstützt: Man kann erholter schlafen und fühlt sich am nächsten Tag leistungsfähiger und fitter. Das Immunsystem wird gestärkt, Stresshormone ausgeglichen und der Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht gebracht. [weniger]

Dr. Klaus Tiedemann
Dr. Klaus Tiedemann,
niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin und Sportmedizin in Moosburg a. d. Isar, TV-Gesundheitsexperte des Bayerischen Fernsehens.

Frage von ARTHUR B.:
Meine Frau leidet sehr durch ihre Gewichtszunahme seit dem sie über 50 ist. Sie sagt, es wäre kein Fett, sondern Wasser im Gewebe aufgrund fehlender Hormone. Ich bin der Meinung, sie sollte mehr Sport treiben, oder?

Antwort von Dr. Klaus Tiedemann:
Es lässt sich sehr leicht feststellen, ob es Wassereinlagerungen sind. Dazu kann man vorwiegend am Abend durch einen etwa fünf-sekündigen Druck mit dem Finger auf das ... [mehr]Es lässt sich sehr leicht feststellen, ob es Wassereinlagerungen sind. Dazu kann man vorwiegend am Abend durch einen etwa fünf-sekündigen Druck mit dem Finger auf das Schienbein bei Wassereinlagerungen Dellen in der Haut hervorrufen. Wenn das nicht der Fall ist, sind das keine Wassereinlagerungen. Im Übrigen fördert das Hormon Östrogen die Wassereinlagerungen und die Östrogenproduktion lässt in den Wechseljahren nach. [weniger]

Dr. Simon Feldhaus
Dr. Simon Feldhaus,
niedergelassener Facharzt für Allgemein- und Komplementärmedizin. Schwerpunkte: Anti-Aging-Medizin und Prävention.

Frage von ELKE:
Die Grenzen zwischen Burnout und Depressionen sollen fließend sein. Lassen sich dennoch Unterschiede festmachen? Welche Symptome sind charakteristisch?

Antwort von Dr. Simon Feldhaus:
Ab wann geht es eher in Richtung "Depression" und nicht mehr Burn Out? Bei der Depression ist häufig das sogenannte "Morgen-Tief" charakteristisch, also schon beim Wachwerden morgens ... [mehr]Ab wann geht es eher in Richtung "Depression" und nicht mehr Burn Out? Bei der Depression ist häufig das sogenannte "Morgen-Tief" charakteristisch, also schon beim Wachwerden morgens sieht man vor lauter Problemen nicht wie man den Tag schaffen soll. Auch sind bei de Depression eher die "pessimistischen" und traurigen Gedanken führend. Beim Burn Out hingegen ist vor allem die Müdigkeit und Erschöpfung das hauptsächliche Symptom. Eine mögliche Hilfe bei der Diagnose stellt die Messung des Serotonins dar, denn dieses ist bei Depressionen häufiger erniedrigt. [weniger]

Nadja Lins
Nadja Lins,
Business-Coach, Führungskräfte-Trainerin, Burnout-Lotsin, Gutachterin u. Auditorin für Unternehmen (Stressprävention), Volljuristin, Frankfurt.

Frage von FEUERVOGEL:
Heute haben wir viel bessere Arbeitsbedingungen als früher. Gleichzeitig fühlen wir uns aber stärker überfordert und gestresst. Sind wir weniger belastbar oder wie kommt das?

Antwort von Nadja Lins:
Unsere Seele ist für kurzfristige Belastungen ausgelegt, nicht für andauernde. Hinzu kommt, dass wir in der häutigen Zeit wesentlich weniger Ruhepausen und Entspannungsphasen einlegen. Dadurch werden ... [mehr]Unsere Seele ist für kurzfristige Belastungen ausgelegt, nicht für andauernde. Hinzu kommt, dass wir in der häutigen Zeit wesentlich weniger Ruhepausen und Entspannungsphasen einlegen. Dadurch werden wir weniger belastbar. Es liegt in der Verantwortung eines jeden Einzelnen, für sich selbst zu sorgen und auszuloten, welche Grundbedürfnisse man hat, und wie man sicher stellen kann, dass man diese auch versorgt. [weniger]

Dr. Klaus Tiedemann
Dr. Klaus Tiedemann,
niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin und Sportmedizin in Moosburg a. d. Isar, TV-Gesundheitsexperte des Bayerischen Fernsehens.

Frage von MARTINA:
Um den Stress im Büro zu kompensieren, treibt man Mann regelmäßig Sport. Weil seine Knie nicht mehr mitspielen, will er nun von Jogging auf Fahrradfahren umsteigen. Ich habe allerdings gelesen, dass sich viele Männer dabei gern überfordern und schlimmstenfalls einen Herzinfarkt erleiden... Was sollte man(n) beachten, um das zu vermeiden?

Antwort von Dr. Klaus Tiedemann:
Beim Radfahren ist die Gelenkbelastung nur zehn Prozent von der beim Joggen. Insofern hat Ihr Mann recht. Zudem ist es eine Sportart gegen einen nachgiebigen Widerstand, ... [mehr]Beim Radfahren ist die Gelenkbelastung nur zehn Prozent von der beim Joggen. Insofern hat Ihr Mann recht. Zudem ist es eine Sportart gegen einen nachgiebigen Widerstand, d.h. man kann die Belastungsgrenze sehr gut kontrollieren. Häufig wird am Anfang der Fehler gemacht, die Belastungsintensität zu hoch zu wählen. Ich empfehle Ihrem Mann eine Eingangsuntersuchung mit Belastungs-EKG bei einem Sportmediziner. Regelmäßig betriebener Ausdauersport ist ein anerkannter Schutz vor Herzinfarkt! [weniger]

Jutta Doebel
Jutta Doebel,
Apothekerin in Erftstadt bei Köln, Ernährungs- und Diätberaterin, TV-Expertin. Schwerpunkte: Orthomolekulare Medizin und Gesundheitsberatung.

Frage von WUSU:
Ich bin mit 52 Jahren mitten in den Wechseljahren und habe das Gefühl, meinen Aufgaben nicht mehr Herr zu werden. Meine Gefühlsschwankungen lähmen mich. Haben Sie einen Tipp für mich?

Antwort von Jutta Doebel:
Moderate Bewegung wie Spaziergänge oder Nordic-Walken o.ä. wirken günstig auf den gesamten Stoffwechsel, so auch auf den Hormonhaushalt. Bewegung wirkt regulativ, so dass auch Ihre Gefühlsschwankungen ... [mehr]Moderate Bewegung wie Spaziergänge oder Nordic-Walken o.ä. wirken günstig auf den gesamten Stoffwechsel, so auch auf den Hormonhaushalt. Bewegung wirkt regulativ, so dass auch Ihre Gefühlsschwankungen erträglicher werden, wenn Sie sich bewegen. Der Punkt der Regelmäßigkeit ist dabei allerdings ganz entscheidend. Am besten fünf mal pro Woche für eine halbe Stunde ohne große Anstrengung. Wenn das noch nicht ausreicht, gibt es natürliche pflanzliche Stoffe, wie z.B. die Traubensilberkerze, die allerdings eine Weile braucht, bis die Wirksamkeit gut zu spüren ist. Noch zusätzlich kann man sich über die Ernährung mit speziellen Nährstoffen Unterstützung geben. Dabei ist allerdings die Auswahl der Nährstoffverbindungen entscheidend. Diese sollten so sein, wie sie auch in der Natur vorkommen (organisch). Für eine Beratung zum richtigen Produkt sollten Sie unbedingt zum Arzt oder Apotheker gehen, in Drogerien gibt es leider häufig nur inhaltlich minderwertigere Produkte. [weniger]

Nadja Lins
Nadja Lins,
Business-Coach, Führungskräfte-Trainerin, Burnout-Lotsin, Gutachterin u. Auditorin für Unternehmen (Stressprävention), Volljuristin, Frankfurt.

Frage von WERNER05:
Ich bin im Vertrieb tätig und muss bis Ende des Jahres noch 50 Prozent meiner Umsatzzahlen erreichen. Das ist kaum zu schaffen. Ich schlafe schon schlecht. Raten Sie mir, dies mit meinem Vorgesetzten zu besprechen oder wirft das ein schlechtes Bild auf einen Vertriebsmann?

Antwort von Nadja Lins:
Ich bin ein großer Freund von direkter Ansprache und Aussprache, denn nur so kann können Menschen Klarheit schaffen und sich gegenseitig unterstützen. Was denken Sie? Hat ... [mehr]Ich bin ein großer Freund von direkter Ansprache und Aussprache, denn nur so kann können Menschen Klarheit schaffen und sich gegenseitig unterstützen. Was denken Sie? Hat Ihr Vorgesetzter die Zahlen im Blick und weiß, dass es für Sie knapp wird? Möglicherweise denkt er auch, dass Sie sich schon melden werden, wenn Sie Unterstützung benötigen. Es kann natürlich auch sein, dass er am Ende des Jahres Ihnen gegebenenfalls ankreidet, dass Sie keine Rücksprache gehalten haben und es nun für gute Ergebnisse zur Erfüllung des Unternehmenszweckes zu spät ist. Mein Vorschlag: Bereiten Sie sich vor. Überlegen Sie, was Sie noch schaffen können und gehen Sie in den offenen Austausch. Stellen Sie sich vor: Wenn Sie Vorgesetzter wären, was würden Sie sich von Ihrem Mitarbeiter wünschen? [weniger]

Jutta Doebel
Jutta Doebel,
Apothekerin in Erftstadt bei Köln, Ernährungs- und Diätberaterin, TV-Expertin. Schwerpunkte: Orthomolekulare Medizin und Gesundheitsberatung.

Frage von BäRBEL_P:
Ich habe gehört, dass die Einnahme von Nährstoffen nur dann was bringt, wenn ihre Zufuhr dem Biorhythmus angepasst wird. Doch woher weiß ich, was mein Körper wann braucht? Gibt es da bestimmte Regeln?

Antwort von Jutta Doebel:
Zunächst ist es natürlich wichtig, dass der Körper überhaupt die für ihn notwendigen, essentiellen Nährstoffe regelmäßig bekommt. Wenn man es zusätzlich noch schafft, die Zufuhr ... [mehr]Zunächst ist es natürlich wichtig, dass der Körper überhaupt die für ihn notwendigen, essentiellen Nährstoffe regelmäßig bekommt. Wenn man es zusätzlich noch schafft, die Zufuhr der entsprechenden Nährstoffe dem Biorhythmus anzupassen, dann ist es natürlich besonders optimal. So weiß man zum Beispiel, dass wir über Nacht unser Immunsystem regenerieren, deshalb ist eine abendliche Gabe der entsprechenden Nährstoffe, wie Selen, Zink und Vitamin D besonders wertvoll. Magnesium als Mineralstoff entspannt die Erregungsleitung der Nerven und wirkt am Abend beruhigend. Nimmt man es morgens oder über den Tag, kombiniert mit B-Vitaminen hilft es bei der Energiebereitstellung. Eine solche „tageszeitengerechte“ Einnahme ist zum Beispiel bei der Basica 14-Tage Intensiv-Kur gewährleistet. Der 2-Phasen-Effekt, ist an den Biorhythmus angepasst und sorgt schnell für einen zusätzlichen, gesunden Energieschub. [weniger]

Dr. Klaus Tiedemann
Dr. Klaus Tiedemann,
niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin und Sportmedizin in Moosburg a. d. Isar, TV-Gesundheitsexperte des Bayerischen Fernsehens.

Frage von RALF:
Mitte 50 scheinen häufig Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Hirnblutungen aufzutreten. Kommt mir das nur so vor oder sind Männer in dieser Altersgruppe besonders gefährdet? Wie kann ich (Ende 40) vorbeugen?

Antwort von Dr. Klaus Tiedemann:
Wenn man ständig unter Stress steht, ist der Pegel der sogenannten Stresshormone Adrenalin und Kortison sehr hoch. Stress verkürzt die Lebenserwartung, oft durch die von Ihnen ... [mehr]Wenn man ständig unter Stress steht, ist der Pegel der sogenannten Stresshormone Adrenalin und Kortison sehr hoch. Stress verkürzt die Lebenserwartung, oft durch die von Ihnen beschriebenen gesundheitlichen Katastrophen. Sie sind Folge der jahrzehntelangen psychischen Belastung. Stress lässt sich effektiv durch regelmäßigen Sport abbauen. Die Sportart ist nebensächlich, wichtig ist, dass Ihnen die Bewegung Spaß macht. Natürlich sollten Sie gesundheitliche Risiken wie Nikotin und Alkohol meiden. Daran sterben jährlich ca. 140.000 Deutsche. Ebenfalls hilfreich ist Yoga, Meditation und autogenes Training. [weniger]

Dr. Klaus Tiedemann
Dr. Klaus Tiedemann,
niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin und Sportmedizin in Moosburg a. d. Isar, TV-Gesundheitsexperte des Bayerischen Fernsehens.

Frage von BERND :
Meine Frau meint, ich müsse Yoga machen, um besser abschalten zu können. Aber irgendwie ist mir das zu lahm. Sind Fahrrad fahren und Rücken-Training (Kieser) nicht genauso gut, um zu entspannen?

Antwort von Dr. Klaus Tiedemann:
Es ist eine Typfrage, mit welcher Methode Sie besser abschalten können. Aus medizinischer Sicht sind Entspannungsübungen und Sport gleichwertig.

Jutta Doebel
Jutta Doebel,
Apothekerin in Erftstadt bei Köln, Ernährungs- und Diätberaterin, TV-Expertin. Schwerpunkte: Orthomolekulare Medizin und Gesundheitsberatung.

Frage von MAULER B.:
Seit vielen Jahren halte ich Vorträge vor größeren Gruppen ohne jegliches Lampenfieber. Nun stecke ich in den Wechseljahren und leider unter Schwitzattacken, kurz bevor mein Auftritt beginnt. Das ist kaum auszuhalten. Ich weiß nicht, wie ich mit dieser Situation umgehen soll, da ich weiß, dass das meine Zuhörer erkennen können.

Antwort von Jutta Doebel:
Falls Sie noch nicht bei einem Arzt waren, ist anzuraten, dort zunächst einen Hormoncheck machen zu lassen. Die Einnahme von Hormonen würde die Symptomatik, die Sie ... [mehr]Falls Sie noch nicht bei einem Arzt waren, ist anzuraten, dort zunächst einen Hormoncheck machen zu lassen. Die Einnahme von Hormonen würde die Symptomatik, die Sie zur Zeit haben, schnell beseitigen. Wenn Sie allerdings keine Hormone einnehmen möchten, können Sie zwei andere Alternativen versuchen: 1. Die Einnahme pflanzlicher Arzneimittel, von denen nur der Extrakt der Traubensilberkerze (Cimicifuga) eine positive Bewertung hat. Allerdings vergehen einige Wochen, bis die Wirksamkeit zu spüren ist und die Symptomatik darf nicht zu ausgeprägt sein, da die Wirksamkeit begrenzt ist. Einen Versuch ist es dennoch wert. 2. Moderate Ausdauerbewegung reguliert den Hormonstoffwechsel und wirkt günstig auf der körperlichen Ebene gegen die unangenehmen Symptome der Wechseljahre. Auch wichtig dabei ist, dass es ebenso eine Weile dauert, bis der Körper sich anpasst und umstellt. [weniger]

Moderator:
Liebe Leser, dieser Chat zum Thema "Fit bleiben!" ist moderiert: Alle Fragen werden zunächst an einen Moderator geschickt, der die interessantesten Fragen zur Beantwortung frei stellt. Bitte haben Sie Verständnis, dass zunächst Fragen beantwortet werden, die für die Mehrzahl der Teilnehmer relevant sind.

Nadja Lins
Nadja Lins,
Business-Coach, Führungskräfte-Trainerin, Burnout-Lotsin, Gutachterin u. Auditorin für Unternehmen (Stressprävention), Volljuristin, Frankfurt.

Frage von SABINE:
Mir hat mein Job bisher immer Spaß gemacht und ich bin gerne zur Arbeit gegangen. Aber seit Kurzem haben wir einen neuen Vorgesetzten und das Ganze ins Gegenteil umgeschlagen: Ich bin vollkommen lustlos und deprimiert. Wie kann ich mein Gleichgewicht wiederfinden?

Antwort von Nadja Lins:
Sie benennen es schon richtig: Was können Sie tun, damit Sie Ihr Gleichgewicht wiederfinden? Nur Sie selbst können sich diesbezüglich Klarheit verschaffen. Das heißt es geht ... [mehr]Sie benennen es schon richtig: Was können Sie tun, damit Sie Ihr Gleichgewicht wiederfinden? Nur Sie selbst können sich diesbezüglich Klarheit verschaffen. Das heißt es geht darum, dass Sie zunächst für sich erarbeiten, was das "belastende" Verhalten ist? Um dann zu überlegen, welche Teilverantwortung Sie an einer möglichen Veränderung haben. Meine erste Frage ist: können Sie mit 5-10 Sätzen beschreiben, was Ihr Vorgesetzter im Umgang mit Ihnen alles "falsch" macht, so dass Sie lustlos und depremiert sind? Meine zweite Frage: Könnten Sie sich vorstellen, eine Liste zu erstellen, was der Vorgesetzte gut macht (ggf. auch besser machen könnte) und was Sie sich in einem wohlwollenden Feedback-Gespräch von ihm wünschen würden? Auch, wenn es eine gewisse Vorbereitung und Mut erfordert, nach meiner Erfahrung läuft es nach einem "klärenden" Gespräch immer besser. Viel Erfolg! [weniger]

Jutta Doebel
Jutta Doebel,
Apothekerin in Erftstadt bei Köln, Ernährungs- und Diätberaterin, TV-Expertin. Schwerpunkte: Orthomolekulare Medizin und Gesundheitsberatung.

Frage von KARLA:
Meine Freundin meint, weil ich so erschöpft bin, sei sicher mein Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht. Gibt‘ s das wirklich? Lässt sich das feststellen? Wie kriege ich das auf die Schnelle wieder ins Lot?

Antwort von Jutta Doebel:
Bei vielen Menschen ist das Säure-Base-Gleichgewicht nicht optimal. Die meisten von uns ernähren sich zu sauer (Fleisch, Getreide, wenig Gemüse), so dass im Körper zu viele ... [mehr]Bei vielen Menschen ist das Säure-Base-Gleichgewicht nicht optimal. Die meisten von uns ernähren sich zu sauer (Fleisch, Getreide, wenig Gemüse), so dass im Körper zu viele Säuren gebildet werden, die im Bindegewebe abgelagert werden. Wenn das der Fall ist, hat man Symptome wie z.B. Müdigkeit, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Erschöpfung, fahle Haut etc. Eine Kur mit Basenpulver kann einem da relativ schnell helfen. Man sagt, vier Wochen sollte man so ein Basenpulver regelmäßig einnehmen und dann ist es in den meisten Fällen merklich besser. Wichtig dabei ist, dass man ein organisches Basenpulver wählt, wie z.B. Basica, damit der Körper dieses auch optimal aufnehmen kann. [weniger]

Dr. Simon Feldhaus
Dr. Simon Feldhaus,
niedergelassener Facharzt für Allgemein- und Komplementärmedizin. Schwerpunkte: Anti-Aging-Medizin und Prävention.

Frage von HEINZ:
In meinem Job sitze ich täglich acht Stunden am Schreibtisch. Nun habe ich gelesen, dass Sitzen für die Gesundheit so schädlich sein soll, wie Rauchen. Sport nach Feierabend soll auch keine Alternative sein - also was tun?

Antwort von Dr. Simon Feldhaus:
Bewegung ist eine der wichtigsten präventiven Massnahmen zur Gesunderhaltung. Gerade ein Job am Schreibtisch macht es naturgemäss schwierig eine ausreichende Bewegung zu haben. Sport am Abend ist ... [mehr]Bewegung ist eine der wichtigsten präventiven Massnahmen zur Gesunderhaltung. Gerade ein Job am Schreibtisch macht es naturgemäss schwierig eine ausreichende Bewegung zu haben. Sport am Abend ist ebenfalls keine gute Lösung. Ich empfehle stattdessen: morgendliches Joggen VOR dem Frühstück, 30 Min.. Einen Sitzball am Schreibtisch oder auch ein Stehpult, ideal kombiniert mit einer Kybun-Matte auf der man steht. Zudem sollten Sie versuchen, mehr Bewegung in den Arbeitsweg zu integrieren: Zum Beispiel, wenn man mit dem Bus fährt, eine Haltestelle früher aussteigen. [weniger]

Nadja Lins
Nadja Lins,
Business-Coach, Führungskräfte-Trainerin, Burnout-Lotsin, Gutachterin u. Auditorin für Unternehmen (Stressprävention), Volljuristin, Frankfurt.

Frage von SANDY:
Ich bin sehr nahe an einem Burn-out und war deshalb auch schon beim Arzt. Er hat es mir bestätigt. Ich mag das Thema aber bei meinem Vorgesetzten nicht ansprechen, weil ich Angst habe, dann als Versager dazustehen oder nicht ernst genommen zu werden. Was raten Sie mir?

Antwort von Nadja Lins:
Gut ist, dass Sie sich selbst klar hinterfragen und nach Lösungen suchen. Wenn Sie nicht ausreichend Vertrauen in Ihren Vorgesetzten haben und auch ggf. nicht ... [mehr]Gut ist, dass Sie sich selbst klar hinterfragen und nach Lösungen suchen. Wenn Sie nicht ausreichend Vertrauen in Ihren Vorgesetzten haben und auch ggf. nicht wissen, wie er mit Ihrem Anliegen umgeht, ist es sicherlich sinnvoll, sich zunächst privat helfen zu lassen. Wenn Sie über einen Internet-Anschluss verfügen, dann googlen Sie doch mal die Burnout-Lotsen. In vielen Regionen sind diese als Coach vor Ort. Diese erstellen mit Ihnen zusammen ein Gutachten, so dass Sie hinterher sehr gut erkennen, wo Sie selbst ansetzen können. Auch gibt es dann dort die Möglichkeit, über einen Zeitraum von 12 Wochen einen Kurs zu besuchen (anonym). [weniger]

Jutta Doebel
Jutta Doebel,
Apothekerin in Erftstadt bei Köln, Ernährungs- und Diätberaterin, TV-Expertin. Schwerpunkte: Orthomolekulare Medizin und Gesundheitsberatung.

Frage von MONI:
Meine Freundin steht durch die tägliche Doppelbelastung von Beruf und Familie gewaltig unter Druck. Was kann sie tun, um sich besser zu fühlen? Ich glaube, lange hält sie das nicht mehr durch...

Antwort von Jutta Doebel:
Das ist schwierig zu beantworten, ohne die Situation Ihrer Freundin zu kennen. Allgemein ist es wichtig, dass man es schafft, dem gestressten Körper Möglichkeiten der "Entstressung" ... [mehr]Das ist schwierig zu beantworten, ohne die Situation Ihrer Freundin zu kennen. Allgemein ist es wichtig, dass man es schafft, dem gestressten Körper Möglichkeiten der "Entstressung" auch auf der körperlichen Ebene zu geben. So weiß man, dass moderate Ausdauerbewegung sich günstig auf den Stoffwechsel bei Stress auswirkt. Das muss gar nicht viel sein. Die Regelmäßigkeit dabei ist entscheidender. Das heißt ein täglicher Spaziergang alleine, oder eine halbe Stunde Nordic-Walking oder Joggen würde reichen. Dafür ist natürlich wichtig, dass Ihre Freundin es schafft, sich diese kleinen Auszeiten zu erkämpfen. Häufig reicht so etwas schon. Sie kann zusätzlich gute Nährstoffe aus der Apotheke einnehmen, die Ihren Energiehaushalt unterstützen. [weniger]

Thomas Heimann
Thomas Heimann,
Dipl.-Ökotrophologe, Produktmanager bei Protina Pharm. GmbH, München

Frage von FRAU MüSER:
Ich, weiblich, will unbedingt abnehmen. Aber seit ich die 50 überschritten habe, kleben die Pfunde. Eine Diät nach der anderen sorgen für ein einigermaßen passables aber nicht zufriedenstellendes Gewicht. Gibt es eine Diät, die nicht so schlapp macht? Ich bin energielos und schaffe ich meinen Alltag fast nicht.

Antwort von Thomas Heimann:
Eine Diät zum Abnehmen belastet den Körper immer, da er mit weniger "Energie" auskommen muss. Müdigkeit und Abgeschlagenheit sind daher normal. Der Körper stellt sich nach ... [mehr]Eine Diät zum Abnehmen belastet den Körper immer, da er mit weniger "Energie" auskommen muss. Müdigkeit und Abgeschlagenheit sind daher normal. Der Körper stellt sich nach etwa einer Woche auf die "energieärmere" Ernährung um und dann ist man nicht mehr so abgeschlagen. Das wäre der richtige Zeitpunkt, um durch leichten Sport den Kreislauf in Schwung zu bringen. Ganz wichtig bei einer Diät ist, dass basische Mineralstoffe zugeführt werden. Während einer Diät entstehen durch den Fettbbau sogenannte "Ketosäuren", die den Körper übersäuern und belasten. Wenn Sie also zum Start einer Diät eine basische Nahrungsergänzung aus der Apotheke nehmen, dann können Sie damit die Säure neutralisieren und den Stoffwechsel während einer Diät entlasten. [weniger]

Dr. Simon Feldhaus
Dr. Simon Feldhaus,
niedergelassener Facharzt für Allgemein- und Komplementärmedizin. Schwerpunkte: Anti-Aging-Medizin und Prävention.

Frage von FELDER:
Ich bin in den Wechseljahre und höre in diesem Zusammenhang immer wieder von der Anti-Aging-Medizin. Wie funktioniert diese in den Wechseljahren?

Antwort von Dr. Simon Feldhaus:
Bei der Anti Aging Medizin werden verschiedene therapeutische Optionen verwendet: einerseits Vitamine und Spurenelemente (Orthomolekulare Medizin), andererseits aber auch Hormone. Hier geht es nicht wie in ... [mehr]Bei der Anti Aging Medizin werden verschiedene therapeutische Optionen verwendet: einerseits Vitamine und Spurenelemente (Orthomolekulare Medizin), andererseits aber auch Hormone. Hier geht es nicht wie in der klassischen Medizin um die reine ergänzende Hormonaufnahme, sondern um die individuell angepasste Therapie mit vor allem bioidentischen Hormonen oder deren Vorstufen. Als Beispiel setzen wir häufig Progesteron in Salbenform ein. Bei den Wechseljahren liegt häufig ein Missverhältnis zwischen Östrogen und Progesteron vor und dann macht die übliche Gabe von Östrogen eben gar nicht so viel Sinn. Um den Hormonstatus festzustellen, nutzen wir moderne diagnostische Verfahren und messen Hormonwerte im Urin und Speichel. [weniger]

Jutta Doebel
Jutta Doebel,
Apothekerin in Erftstadt bei Köln, Ernährungs- und Diätberaterin, TV-Expertin. Schwerpunkte: Orthomolekulare Medizin und Gesundheitsberatung.

Frage von SILVIE1970:
Ich habe immer viel zu tun, geschäftlich wie privat. Ich will es jedem recht machen und helfen. Aber manchmal wird es einfach zu viel. Wie lerne ich es, mich häufiger gegen meine Familie oder meine Kollegen im Büro abzugrenzen und auch mal „Nein“ zu sagen?

Antwort von Jutta Doebel:
Häufig ist es so, dass man in Wirklichkeit nicht "nein" sagen möchte und es deshalb auch nicht tut. Das heißt: Das Erste, was man ganz ehrlich ... [mehr]Häufig ist es so, dass man in Wirklichkeit nicht "nein" sagen möchte und es deshalb auch nicht tut. Das heißt: Das Erste, was man ganz ehrlich tun muss, ist, sich zu überlegen, was man wirklich will. Nach dieser Priorisierung ist man besser in der Lage, Dinge, die einem doch nicht so wichtig sind, abzulegen bzw. "nein" zu sagen. Wenn man das einmal geschafft hat, wird man feststellen, dass der Wert der eigenen Person bei anderen Menschen nicht geringer, sondern höher wird. Die Attraktivität sinkt nicht, sondern sie steigt. [weniger]

Dr. Klaus Tiedemann
Dr. Klaus Tiedemann,
niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin und Sportmedizin in Moosburg a. d. Isar, TV-Gesundheitsexperte des Bayerischen Fernsehens.

Frage von SIMONE:
Wie kann ich meinem stressigen Bürojob am besten etwas entgegensetzen? Hilft Sport? Oder welches Anti-Stress-Programm ist für mich besser geeignet?

Antwort von Dr. Klaus Tiedemann:
Die progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Yoga, autogenes Training, Stressbewältigungsprogramme und Sport sind optimal, um Stress abzubauen. Welches für Sie speziell das Richtige ist, sollten Sie ausprobieren.

Nadja Lins
Nadja Lins,
Business-Coach, Führungskräfte-Trainerin, Burnout-Lotsin, Gutachterin u. Auditorin für Unternehmen (Stressprävention), Volljuristin, Frankfurt.

Frage von SILKE:
Im 4. Quartal ist bei uns im Büro immer viel zu tun. Besser wird es immer erst ab Weihnachten, wenn Urlaubszeit ist. Es ist sehr stressig und jeder hat viel auf dem Schreibtisch. Ich bin schon zeimlich belastbar, aber irgendwann wird es mir auch mal zuviel, zumal ich finde, dass ich manchmal mehr aufgehalst bekomme, als manche Kollegen. Ich weiß zwar, dass ich nur noch bis Weihnachten durchhalten muss, aber trotzdem hätte ich gerne einen Rat oder Tipp, wie ich zu Hause und am Wochenende wieder Kraft für die neue Woche tanken kann.

Antwort von Nadja Lins:
Schön, dass Sie für sich Handlungsbedarf erkennen und proaktiv für sich selbst handeln wollen. Als Idee für das Büro: achten Sie darauf, dass Sie ausschließlich Aufgaben innerhalb ... [mehr]Schön, dass Sie für sich Handlungsbedarf erkennen und proaktiv für sich selbst handeln wollen. Als Idee für das Büro: achten Sie darauf, dass Sie ausschließlich Aufgaben innerhalb Ihres Verantwortungsbereiches erledigen und nur im Bedarfsfall aushelfen. Und... als Überlegung.. wenn Sie von Ihrer Führungskraft immer ein wenig mehr auf den Schreibtisch gelegt bekommen, werden Sie gefördert und entwickelt. Natürlich, wenn Sie nie "nein Danke" sagen....warum sollte er Ihnen die Arbeit nicht geben? Zu Hause: Planen Sie ganz bewusst zwei Pausen oder Interaktionen pro Tag ein, in denen Sie sich selbst etwas Gutes tun... egal was.. Hauptsache, Sie tanken auf! Grundsätzlich, aber das wissen Sie sicher.. ausreichend schlafen, ausgewogen essen und moderate Bewegung zum Stressabbau. [weniger]

Dr. Simon Feldhaus
Dr. Simon Feldhaus,
niedergelassener Facharzt für Allgemein- und Komplementärmedizin. Schwerpunkte: Anti-Aging-Medizin und Prävention.

Frage von WALTRAUD:
Ich bin zur Zeit müde und extrem gereizt. Jetzt sagte eine Freundin, es könnte der Winterblues sein. Sind das typische Symptome?

Antwort von Dr. Simon Feldhaus:
Das könnte gut sein. Es gibt Menschen, die durch die zunehmende Dunkelheit im Herbst und Winter und die dadurch verminderte Bildung von Vitamin D und auch ... [mehr]Das könnte gut sein. Es gibt Menschen, die durch die zunehmende Dunkelheit im Herbst und Winter und die dadurch verminderte Bildung von Vitamin D und auch Serotonin zu Stimmungsschwankungen neigen. Hier kann einerseits die Gabe von Vitamin D (je nach Blutspiegel) und vor allem das Nutzen von Licht beispielsweise in Form von Vollspektrum-Lampen in der häuslichen Umgebung helfen (in der Küche und im Wohnraum). Zusätzlich sollte man jedoch in Betracht ziehen, dass es sich bei den Symptomen auch um eine faktische Folge von Stress handeln könnte. [weniger]

Jutta Doebel
Jutta Doebel,
Apothekerin in Erftstadt bei Köln, Ernährungs- und Diätberaterin, TV-Expertin. Schwerpunkte: Orthomolekulare Medizin und Gesundheitsberatung.

Frage von ROSIE:
Weil ich keine Energie mehr habe, will ich beim Arzt demnächst mein Blutbild und die Schilddrüsen-Hormone bestimmen lassen. Sollte man neben Eisen auch den Status bestimmter Nährstoffe, wie Magnesium, überprüfen lassen? Worauf soll ich achten?

Antwort von Jutta Doebel:
Es ist wertvoll, bestimmte Nährstoffe im Blut messen zu lassen. Wichtig dabei ist, dass man das richtige Medium der Messung wählt. So ist z.B. Magnesium ein ... [mehr]Es ist wertvoll, bestimmte Nährstoffe im Blut messen zu lassen. Wichtig dabei ist, dass man das richtige Medium der Messung wählt. So ist z.B. Magnesium ein vorwiegend intrazellulärer Nährstoff, d.h. der Serum Magnesiumwert hat keine große Aussagekraft. Wenn das richtige Medium gewählt ist zu den einzelnen Stoffen, ist ein Blutbild auf jeden Fall anzuraten. Nach den Ergebnissen der Werte richtet sich günstigerweise auch die Auswahl des Nährstoffproduktes. Jedoch muss man auch bei den Produkten darauf achten, dass diese Nährstoffverbindungen enthalten, die der Körper gut aufnehmen kann. In der Regel sind dabei die organischen Verbindungen besser verwertbar. So würde ich Ihnen zunächst den Gang zu Ihrem Arzt und danach in die Apotheke empfehlen. [weniger]

Dr. Klaus Tiedemann
Dr. Klaus Tiedemann,
niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin und Sportmedizin in Moosburg a. d. Isar, TV-Gesundheitsexperte des Bayerischen Fernsehens.

Frage von BERNDEL:
Ich suche eine Sportart zum Ausgleich für meinen stressigen Bürojob. Allerdings sollte es nicht zu anstrengend sein und nicht Schwimmen. Ich bin relativ übergewichtig und traue mich nicht so recht ins Schwimmbad. Welche Alternativen gibt es?

Antwort von Dr. Klaus Tiedemann:
Bei dem Übergewicht würde ich eine Sportart vorschlagen, die die Gelenke nicht belastet, wie z.B. Radfahren. Der Vorteil beim Radfahren ist, dass man pro Zeiteinheit die ... [mehr]Bei dem Übergewicht würde ich eine Sportart vorschlagen, die die Gelenke nicht belastet, wie z.B. Radfahren. Der Vorteil beim Radfahren ist, dass man pro Zeiteinheit die meisten Kalorien verbrennen kannn und dies unabhängig von einem Verein oder Partner. Wenn Sie Probleme wegen Ihres Aussehens haben, schauen Sie sich die anderen Schwimmbadbesucher an – Sie werden beruhigt sein! [weniger]

Nadja Lins
Nadja Lins,
Business-Coach, Führungskräfte-Trainerin, Burnout-Lotsin, Gutachterin u. Auditorin für Unternehmen (Stressprävention), Volljuristin, Frankfurt.

Frage von PAULA-47:
Mein Mann ist in der Firma total gestresst. Zudem schläft er schlecht, hat manchmal Herzrasen und ist auch in der Freizeit oft gereizt. Langsam mache ich mir Sorgen, ob er nicht kurz vor einem Burnout steht? Was kann man tun, um gegenzusteuern?

Antwort von Nadja Lins:
Zum einen ist es ganz wichtig, dass es Ihrem Mann ebenso bewusst ist, dass möglicherweise Handlungsbedarf besteht. Wenn sich die ersten körperlichen Signale einstellen, versuchen wir ... [mehr]Zum einen ist es ganz wichtig, dass es Ihrem Mann ebenso bewusst ist, dass möglicherweise Handlungsbedarf besteht. Wenn sich die ersten körperlichen Signale einstellen, versuchen wir Menschen häufig, es als "vorübergehend " abzutun und "geben noch mehr Gas", um die Arbeit erledigt zu bekommen. Genau das Gegenteil wäre richtig: sich bewusst für sich selbst Zeit nehmen und für sich (und/oder) mit dem Partner aufzulisten, was genau im momentan Leben als stressig empfunden wird, bzw. als "unträglich" gefühlt wird. Der zweite Schritt ist es, sich zu überlegen, was genau den Zustand verbessern würde und sich dann einzelne Meilensteine in der Veränderung vornzunehmen. Im Fall Ihres Mannes könnte es hilfreich sein, genau zu benennen, was zur Zeit in der Firma total stresst, und welche Maßnahmen /Gespräche / Veränderungen möglicherweise den Stress reduzieren. Ganz wichtig: Ganz lange halten Menschen einen Zustand aus und dann geht die Veränderung nicht schnell genug – Haben Sie Geduld! [weniger]

Jutta Doebel
Jutta Doebel,
Apothekerin in Erftstadt bei Köln, Ernährungs- und Diätberaterin, TV-Expertin. Schwerpunkte: Orthomolekulare Medizin und Gesundheitsberatung.

Frage von W. LERNER:
Ich bin weiblich und 55 Jahre alt, mein Job verlangt derzeit Höchstleistung und meine Eltern sind beide pflegebedürftig. Mit unserem Sohn haben wir aufgrund von Arbeitslosigkeit auch unsere Sorgen. Seit einiger Zeit kann ich nachts nicht mehr schlafen und bin tagsüber nervös und sehr gereizt, das ist nicht schön für meine Mitmenschen. Ich bin ratlos.

Antwort von Jutta Doebel:
Was Sie kurzfristig machen könnten, ist, eine Energiekur mit speziellen Nährstoffen, damit es Ihnen zunächst etwas besser geht und Sie sich etwas kraftvoller fühlen. Längerfristig wäre ... [mehr]Was Sie kurzfristig machen könnten, ist, eine Energiekur mit speziellen Nährstoffen, damit es Ihnen zunächst etwas besser geht und Sie sich etwas kraftvoller fühlen. Längerfristig wäre es für Sie allerdings sehr wichtig, dass Sie sich (und sei es mit noch so wenig möglicher Zeit) kleine Auszeiten nehmen, die Sie dann für - in welcher Form auch immer - Bewegung nutzen. Das muss kein Sport im eigentlichen Sinne sein, sondern Spaziergänge würden reichen. Es sollte regelmäßig für ca. 30 Minuten am Tag sein. Dann reguliert es die Stoffwechselprozesse und Stresshormone günstig. Das werden sie nach ein paar Wochen auch sehr merken. [weniger]

Dr. Klaus Tiedemann
Dr. Klaus Tiedemann,
niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin und Sportmedizin in Moosburg a. d. Isar, TV-Gesundheitsexperte des Bayerischen Fernsehens.

Frage von FR. MAYER:
Jetzt werden die Tage wieder kürzer und ich komm einfach nicht auf Touren. Mein Bedürfnis an Schlaf steigt und steigt und das ist so lästig. Was würden Sie an dieser Stelle tun?

Antwort von Dr. Klaus Tiedemann:
Der Schlaf-Wach-Rhythmus wird von dem Hormon Melatonin geregelt. Der Spiegel des Hormons hängt vom Lichteinfall ab, das heißt, je mehr Sie sich draußen bewegen, umso fitter ... [mehr]Der Schlaf-Wach-Rhythmus wird von dem Hormon Melatonin geregelt. Der Spiegel des Hormons hängt vom Lichteinfall ab, das heißt, je mehr Sie sich draußen bewegen, umso fitter sind Sie. Diesen Lichteffekt haben Sie auch an stark bewölkten Tagen. Kunstlicht nützt nichts. [weniger]

Jutta Doebel
Jutta Doebel,
Apothekerin in Erftstadt bei Köln, Ernährungs- und Diätberaterin, TV-Expertin. Schwerpunkte: Orthomolekulare Medizin und Gesundheitsberatung.

Frage von JUTTA:
Um mein Immunsystem zu stärken und wieder mehr Energie zu bekommen, bin ich am überlegen, ob die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels sinnvoll sein könnte. Doch das Angebot in der Apotheke ist so groß - worauf sollte ich achten?

Antwort von Jutta Doebel:
Man sollte darauf achten, dass es sich um Verbindungen handelt, die der Körper gut aufnehmen und verwerten kann. Bei einigen Nährstoffen sind es die organischen Salze. ... [mehr]Man sollte darauf achten, dass es sich um Verbindungen handelt, die der Körper gut aufnehmen und verwerten kann. Bei einigen Nährstoffen sind es die organischen Salze. Allerdings ist es zusätzlich empfehlenswert, sich bei der Einnahme spezieller Nährstoffe nach dem Biorhythmus zu richten, d.h. für manche ist eine abendlich Einnahme günstiger als über den Tag, z.B. für das Immunsystem, weil unser Immunsystem über Nacht regeneriert. Unterstützende Mikronährstoffe sind dafür z.B. Zink, Vitamin D, Selen. Die zusätzliche Einnahme von Magnesium unterstützt dabei noch die beruhigende regenerative Wirkung. Wenn man seinen Energiehaushalt unterstützen möchte, ist es sinnvoll, Magnesium kombiniert mit anderen Mikronährstoffen zu geben. Man kann seinem Körper mit einer guten Zusammenstellung zusätzlicher Nährstoffe auf jeden Fall helfen. [weniger]

Dr. Simon Feldhaus
Dr. Simon Feldhaus,
niedergelassener Facharzt für Allgemein- und Komplementärmedizin. Schwerpunkte: Anti-Aging-Medizin und Prävention.

Frage von B. WOLLE:
Ist es richtig, dass Hormone hauptsächlich eine Rolle spielen in der Anti-Aging-Medizin und wenn ja, welche?

Antwort von Dr. Simon Feldhaus:
Neben der individuell zusammengstellten Gabe von Vitaminen und Spurenelementen spielt in der Anti Aging Medizin die Nutzung von Hormonen effektiv eine wichtige Rolle. Aber auch hier ... [mehr]Neben der individuell zusammengstellten Gabe von Vitaminen und Spurenelementen spielt in der Anti Aging Medizin die Nutzung von Hormonen effektiv eine wichtige Rolle. Aber auch hier ist eine Diagnostik notwendig, um zu entscheiden, ob und wenn ja welche Substanzen verwendet werden. Häufig arbeiten wir auf den Gebieten: - Stresshormone (DHEA, Adrenalin, Cortison) - Geschlechtshormone (Progesteron, Östrogen, seltener auch Testosteron) Aber die Gabe erfolgt immer individuell an den einzelnen Patienten adaptiert und immer nur nach Diagnostik. [weniger]

Dr. Klaus Tiedemann
Dr. Klaus Tiedemann,
niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin und Sportmedizin in Moosburg a. d. Isar, TV-Gesundheitsexperte des Bayerischen Fernsehens.

Frage von LISA:
Was halten Sie von einer Lichttherapie, wenn man im Winter nicht richtig auf Trab kommt?

Antwort von Dr. Klaus Tiedemann:
Es gibt zur Behandlung von Depressionen als begleitende Maßnahme eine sogenannte Lichttherapie. Jeder von uns hat in der dunklen Jahreszeit "einen psychischen Hänger". Die handelsüblichen Quellen ... [mehr]Es gibt zur Behandlung von Depressionen als begleitende Maßnahme eine sogenannte Lichttherapie. Jeder von uns hat in der dunklen Jahreszeit "einen psychischen Hänger". Die handelsüblichen Quellen reichen nicht aus. Ich empfehle, wenn möglich, einen halbstündigen Spaziergang täglich. Dann haben Sie neben dem Effekt des Lichtes auch den positiven Effekt der Bewegung. [weniger]

Thomas Heimann
Thomas Heimann,
Dipl.-Ökotrophologe, Produktmanager bei Protina Pharm. GmbH, München

Frage von LOTTI:
Immer häufiger sieht man Nahrungsergänzungsmittel, bei denen unterschiedliche Darreichungsformen z.B. Kapseln und Trinkampulle kombiniert werden. Was soll das bringen?

Antwort von Thomas Heimann:
Bei hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln, wie die ergänzend bilanzierten Diäten, kann die Menge an Nährstoffen (Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe) nicht in eine einzige Tablette oder Kapsel verarbeitet werden. B-Vitamine ... [mehr]Bei hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln, wie die ergänzend bilanzierten Diäten, kann die Menge an Nährstoffen (Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe) nicht in eine einzige Tablette oder Kapsel verarbeitet werden. B-Vitamine beispielsweise schmecken unangenehm nach Hefe und werden deshalb in Kapseln zum Schlucken "verpackt". Hinzu kommt, dass die Aufnahme der Nährstoffe davon abhängt, in welcher Verbindung diese vorliegen (zum Beispiel als organisch gebundene Mineralstoffe). Dazu braucht man allerdings verschiedene Darreichungsformen. Wenn zum Beispiel Mineralstoffe bereits in einer Ampulle gelöst sind oder als lösliches Pulver in Wasser angerührt werden, können diese schneller und vollständiger im Darm aufgenommen werden. [weniger]

Dr. Simon Feldhaus
Dr. Simon Feldhaus,
niedergelassener Facharzt für Allgemein- und Komplementärmedizin. Schwerpunkte: Anti-Aging-Medizin und Prävention.

Frage von MONA:
Wie bekommt man Perfektionismus in den Griff?
Hier wäre es schön, wenn Sie einige Werkzeuge/Tipps aufzeigen könnten.

Antwort von Dr. Simon Feldhaus:
Das ist keine einfache Frage. Wichtig ist es herauszufinden: Warum habe ich diesen Perfektionismus ? Wem will ich es immer richtig und perfekt machen? Habe ich negative ... [mehr]Das ist keine einfache Frage. Wichtig ist es herauszufinden: Warum habe ich diesen Perfektionismus ? Wem will ich es immer richtig und perfekt machen? Habe ich negative Reaktionen erhalten, wenn ich es einmal nicht mache? Ein Tip ist, für sich zu überlegen, was wirklich jetzt und gleich sein muss und was auch später gemacht werden könnte. Ganz wichtig ist aber, dass man für sich einen Weg findet, der stimmt und sich nicht zu sehr von äusseren Vorgaben abhängt. Zufriedenheit im Leben ist ganz entscheidend. Wenn man merkt, man bekommt es selbst nicht in den Griff, ist die Hilfe durch einen Personal-Coach eine gute Möglichkeit . [weniger]

Jutta Doebel
Jutta Doebel,
Apothekerin in Erftstadt bei Köln, Ernährungs- und Diätberaterin, TV-Expertin. Schwerpunkte: Orthomolekulare Medizin und Gesundheitsberatung.

Frage von MIETZE:
Seitdem es morgens wieder später hell wird und man fast noch im Dunkeln aufstehen muss, komme ich morgens nicht aus dem Bett. Ich fühle mich total ermattet und komme nur schwer in Schwung. Dabei schlafe ich fast immer acht Stunden pro Nacht, an zu wenig Schlaf kann es also nicht liegen. Haben Sie einen Tipp, wie man morgens fitter wird?

Antwort von Jutta Doebel:
Das Problem haben zur Zeit viele :-) Gerne möchte ich Ihnen zwei Möglichkeiten mit auf den Weg geben. 1. Regelmäßige Bewegung regt den Kreislauf und den Energiestoffwechsel ... [mehr]Das Problem haben zur Zeit viele :-) Gerne möchte ich Ihnen zwei Möglichkeiten mit auf den Weg geben. 1. Regelmäßige Bewegung regt den Kreislauf und den Energiestoffwechsel an (muss nicht morgens sein). Wer regelmäßig Sport treibt, hat zumindestens seltener das Problem. 2. Hin und wieder eine Kur mit speziellen Nährstoffen durchzuführen (es gibt gute Produkte für einen Zeitraum von 14 Tagen in der Apotheke). Danach ist es sicher schon besser. [weniger]

Nadja Lins
Nadja Lins,
Business-Coach, Führungskräfte-Trainerin, Burnout-Lotsin, Gutachterin u. Auditorin für Unternehmen (Stressprävention), Volljuristin, Frankfurt.

Frage von TROPIC:
Ich fühle mich bei der Arbeit extrem gestresst und schlafe schlecht, weil ich mit den Gedanken ständig im Geschäft bin. Ist das schon ein Warnsignal für einen Burn-out bzw. woran erkenne ich, ob ich gefährdet bin?

Antwort von Nadja Lins:
Es ist gut, dass Sie bemerken, dass Ihr Körper Ihnen Signale schickt. Wichtig ist hierbei, dass Sie diese beachten. Ob Sie deshalb schon Burnout gefährdet sind, ... [mehr]Es ist gut, dass Sie bemerken, dass Ihr Körper Ihnen Signale schickt. Wichtig ist hierbei, dass Sie diese beachten. Ob Sie deshalb schon Burnout gefährdet sind, lässt sich in der Kürze und von weitem nicht beantworten. Ist Ihnen denn bewusst, welche Faktoren an der Arbeit Sie so extrem stressen? Welche Möglichkeiten haben Sie, diese Faktoren zu klären bzw. zu verändern? Was Ihren Schlaf anbelangt, hier zwei Ideen: Notieren Sie spätestens eine Stunde vor dem Einschlafen sämtliche Gedanken zur Arbeit und beenden dieses Denken dann bewusst. Vor dem Einschlafen lenken Sie Ihr Bewusstsein auf positive Gedanken in Ihrem Leben /Alltag. So beeinflussen Sie sich selbst positiv. [weniger]

Moderator:
Liebe Leser, wir danken Ihnen für die Teilnahme an unserem Chat zum Thema "Fit bleiben!". Wir hoffen, dass wir Ihre Frage oder zumindest eine ähnliche beantworten konnten. Für heute verabschieden wir uns von Ihnen und wünschen einen schönen Abend. Bis zum nächsten Mal!