Chat-Protokoll

18.10.2017:

Menopause

Schluss mit dem Hormonchaos

Chat-Protokoll

Moderator:
Liebe User, herzlich willkommen bei unserem aktuellen Chat zum Thema „Menopause“ und Wechseljahre. Unsere Experten sind jetzt bereit, bis 18 Uhr alle Ihre damit verbundenen Fragen zu beantworten. Es geht los!

Dr. med. Catharina Luhr
Dr. med. Catharina Luhr,
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von EKLIS:
Ich bin 54 Jahre und leide extrem unter Hitzewallungen. Ich schlafe schlecht, wache nachts 3-4-mal auf und bin so nass geschwitzt, dass ich mich 2-3-mal umziehen muss. Ich habe schon Verschiedenes ausprobiert und leide unter dem Schweiß auch tagsüber, da ich immer das Gefühl habe, ich rieche unangenehm. Pflanzliche Hormone, Schüßler Salze, Globuli - irgendwie bleibt es.

Antwort von Dr. med. Catharina Luhr:
Sie haben alle alternativen und pflanzlichen Mittel ausprobiert. Wenn diese Ihre Beschwerden nicht lindern können, kann man jetzt eine Hormonbehandlung versuchen, sofern keine Kontraindikationen bestehen. ... [mehr]Sie haben alle alternativen und pflanzlichen Mittel ausprobiert. Wenn diese Ihre Beschwerden nicht lindern können, kann man jetzt eine Hormonbehandlung versuchen, sofern keine Kontraindikationen bestehen. Hier empfehlen wir heute die risikoarme Anwendung von Östrogenen über die Haut (die sogenannte transdermale Hormontherapie in Form von Gel) in Kombination mit naturidentischem Progesteron (Gelbkörperhormon). Dadurch können die Schlafstörungen und Hitzewallungen völlig verschwinden. [weniger]

Dr. med. Karin von Puttkamer
Dr. med. Karin von Puttkamer,
Niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Bad Soden

Frage von Lisa:
Ich habe seit 7 Jahren meine Wechseljahre. Die ersten 6 Jahre habe ich Hormone genommen. Wegen der Risiken habe ich vor einem Jahr die Hormone abgesetzt. Seitdem habe ich halbstündlich bis stündlich eine Hitzewallung mit hochrotem Kopf und Schweißausbruch. Stimmt es, dass die Hormontherapie die Wechseljahre verlängert, wenn man diese absetzt? Fangen meine Wechseljahre nun von vorne an? Würde das auch so sein, wenn ich mit 65 oder 70 Jahren die Hormone absetzen würde?

Antwort von Dr. med. Karin von Puttkamer:
Wenn ich Sie richtig verstehe, haben Sie sich wohl gefühlt, solange Sie Hormone eingenommen haben. Abgesetzt haben Sie die Therapie, weil Sie Sorge wegen eventueller Risiken ... [mehr]Wenn ich Sie richtig verstehe, haben Sie sich wohl gefühlt, solange Sie Hormone eingenommen haben. Abgesetzt haben Sie die Therapie, weil Sie Sorge wegen eventueller Risiken haben, nicht aber weil Ihr Frauenarzt Ihnen davon abgeraten hat. Wenn dem so ist, würde ich Ihnen unbedingt dazu raten, wieder mit der Hormontherapie zu beginnen, denn so haben Sie ja keine Lebensqualität. Ich denke, Sie werden sich schnell wieder wohl fühlen. Es ist nicht richtig, dass die Hormontherapie die Wechseljahre nur nach hinten schiebt. Falls Sie sie irgendwann absetzen, dann am besten langsam ausschleichen. Die meisten Frauen sind mit 70 beschwerdefrei. Falls nicht, spricht nach den neuesten Erkenntnissen nichts dagegen, weiter Hormone einzunehmen. [weniger]

Dr. med. Jürgen Nutbohm
Dr. med. Jürgen Nutbohm,
Niedergelassener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Korntal/Münchingen

Frage von NONA:
Ich bin 50, bekomme meine Periode aber noch regelmäßig. Allerdings habe ich vorher mittlerweile eine Woche lang PMS, und die Tage sind manchmal auch unterbrochen, d.h. es blutet zwei Tage stark, hört dann einen Tag auf und blutet dann nochmal zwei Tage weniger doll. Ist das eine normale Begleiterscheinung der beginnenden Wechseljahre, oder muss ich mir Sorgen machen?

Antwort von Dr. med. Jürgen Nutbohm:
Das sind leider häufig Begleiterscheinungen der beginnenden Wechseljahre. Es kommt zu Verschiebungen im Hormonhaushalt und dadurch zu Zyklusstörungen. Sorgen müssen Sie sich keine machen, allerdings gibt ... [mehr]Das sind leider häufig Begleiterscheinungen der beginnenden Wechseljahre. Es kommt zu Verschiebungen im Hormonhaushalt und dadurch zu Zyklusstörungen. Sorgen müssen Sie sich keine machen, allerdings gibt es auch therapeutische Möglichkeiten. Sie können zunächst versuchen, mit einem pflanzlichen Präparat positiv in den Stoffwechsel einzugreifen. Es handelt sich um Präparate mit dem Wirkstoff Agnus castus, die Sie täglich abends über mindestens drei Monate einnehmen können. Sollte dies nur unzureichend wirken, wäre eine Unterstützung mit natürlichem Progesteron in der zweiten Zyklushälfte möglich. Sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt darüber. [weniger]

Dr. med. Kecia Schleyer
Dr. med. Kecia Schleyer,
Dr. med. Kecia Schleyer, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von LISI:
Treten Hitzewallungen in den Wechseljahren eigentlich immer als diese typischen, überfallartigen, aufsteigenden Wellen auf? Ich (49) habe das so nicht, sondern mir ist oft einfach generell sehr warm, ich schwitze schneller und trage auch dünnere Kleidung als früher. Mich stört das eigentlich nicht so besonders, aber manchmal mache ich mir Gedanken, ob das noch andere Gründe als die Wechseljahre haben kann, weil die Symptome so untypisch sind. Was meinen Sie dazu?

Antwort von Dr. med. Kecia Schleyer:
Ihre Symptome sind gar nicht untypisch! Wechseljahresbeschwerden sind nur sehr vielfältig, und jeder erlebt diese Zeit anders. Um sicher zu sein, dass es nichts anderes ist, ... [mehr]Ihre Symptome sind gar nicht untypisch! Wechseljahresbeschwerden sind nur sehr vielfältig, und jeder erlebt diese Zeit anders. Um sicher zu sein, dass es nichts anderes ist, würde ich aber empfehlen, Ihre Schilddrüse und Ihren Blutdruck überprüfen zu lassen. [weniger]

Dr. med. Karin von Puttkamer
Dr. med. Karin von Puttkamer,
Niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Bad Soden

Frage von ELLA, 56:
Ich nehme schon seit drei, vier Jahren ein Östrogen-Dosiergel und Progesteron gegen Hitzewallungen und so. Damit komme ich gut zurecht. Kann ich das jetzt noch jahrelang weiter nehmen, oder soll man ab einem bestimmten Alter aufhören?

Antwort von Dr. med. Karin von Puttkamer:
Das ist doch sehr erfreulich, dass Sie sich mit der Hormontherapie so wohl fühlen. Die Kombination, die Sie anwenden, ist auch in jeder Hinsicht optimal. Heute ... [mehr]Das ist doch sehr erfreulich, dass Sie sich mit der Hormontherapie so wohl fühlen. Die Kombination, die Sie anwenden, ist auch in jeder Hinsicht optimal. Heute sagen wir wieder, dass Sie die Hormontherapie letztlich unbegrenzt fortsetzen können. Es spricht also nichts dagegen, dass Sie weiter die Hormone anwenden. [weniger]

Dr. med. Catharina Luhr
Dr. med. Catharina Luhr,
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von SUSA:
Mein Frauenarzt hat mir ein Östrogengel verordnet. Ich habe aber sehr empfindliche Haut und Angst, dass ich es nicht vertrage. Außerdem bin ich mir über die beste Art der Anwendung unsicher: Abends, morgens, wie lange darf man nicht duschen, darf man angefasst werden, usw. Was können Sie mir raten?

Antwort von Dr. med. Catharina Luhr:
Die modernen Östrogengele sind sehr gut hautverträglich. Das Hormongel auf dem Oberarm (Innenseite) oder der Schulter anwenden, keinesfalls an der Brust. Am besten nach dem Duschen ... [mehr]Die modernen Östrogengele sind sehr gut hautverträglich. Das Hormongel auf dem Oberarm (Innenseite) oder der Schulter anwenden, keinesfalls an der Brust. Am besten nach dem Duschen auf die nicht eingecremte Haut geben. Oder zur Nacht anwenden, dann aber kurz warten, bis es getrocknet ist, bevor Sie ihren Partner in den Arm nehmen. Sollten Sie das Hormongel von der Haut her im Ausnahmefall dennoch nicht vertragen, kann Ihr Frauenarzt Ihnen eventuell eine anders zusammengestellte Hormoncreme verordnen. [weniger]

Dr. med. Kecia Schleyer
Dr. med. Kecia Schleyer,
Dr. med. Kecia Schleyer, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von SCHNARCHNASE:
Ich habe eigentlich keine Wechseljahresprobleme - nur Schlaf bekomme ich viel zu wenig. Ich werde abends einfach nicht müde und schlafe deshalb immer viel zu spät ein, bin dann morgens beim Weckerklingeln todmüde. Wenn ich ausschlafen darf, ist alles gut. Können hier die Hormone schuld sein, oder habe ich einfach einen komischen Rhythmus?

Antwort von Dr. med. Kecia Schleyer:
Eigentlich klingt das nicht wie eine klassische Schlafstörung durch Hormonmangel. Interessant wäre jetzt, wann dieses Schlafproblem aufgetreten ist. Besteht ein deutlicher zeitlicher Zusammenhang mit dem Ausbleiben ... [mehr]Eigentlich klingt das nicht wie eine klassische Schlafstörung durch Hormonmangel. Interessant wäre jetzt, wann dieses Schlafproblem aufgetreten ist. Besteht ein deutlicher zeitlicher Zusammenhang mit dem Ausbleiben der Regelblutung und Ihrem veränderten Schlafrhythmus, so kann man überlegen, das Problem hormonell anzugehen. Wenn nicht, sollten Sie sich an einen Schlafmediziner wenden. [weniger]

Dr. med. Jürgen Nutbohm
Dr. med. Jürgen Nutbohm,
Niedergelassener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Korntal/Münchingen

Frage von ANGEL_64:
Ich hatte vor einigen Jahren Brustkrebs - darf ich trotzdem ein lokales Hormonpräparat gegen Scheidentrockenheit anwenden?

Antwort von Dr. med. Jürgen Nutbohm:
Ja, Sie dürfen, allerdings sollten Sie auf die Dosierung achten. Es gibt Oekolp Ovula mit einer Dosierung von 0,03 mg, die Sie ohne weiteres anwenden dürfen. ... [mehr]Ja, Sie dürfen, allerdings sollten Sie auf die Dosierung achten. Es gibt Oekolp Ovula mit einer Dosierung von 0,03 mg, die Sie ohne weiteres anwenden dürfen. [weniger]

Dr. med. Catharina Luhr
Dr. med. Catharina Luhr,
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von SABINE_XOXO:
Wenn ich irgendwann mit der Hormontherapie aufhöre, kommen dann die Beschwerden wie Hitzeschübe und Schweißausbrüche zurück? Oder ist es damit dann vorbei?

Antwort von Dr. med. Catharina Luhr:
Man kann nicht im voraus absehen, wie lange die Wechseljahresbeschwerden dauern werden. Zwischen wenigen Monaten bis zu zehn Jahren ist alles möglich. Man kann zwischendurch einfach ... [mehr]Man kann nicht im voraus absehen, wie lange die Wechseljahresbeschwerden dauern werden. Zwischen wenigen Monaten bis zu zehn Jahren ist alles möglich. Man kann zwischendurch einfach eine vorsichtige Dosisreduktion versuchen. Kommt es zum Wiederauftreten von Hitzewallungen und Schlafstörungen, erhöht man die Dosis wieder und führt die Behandlung weiter fort. Kommen es zu keinen Beschwerden bei der Dosisreduktion, dann kann man die Hormone langsam über zwei bis drei Monate ausschleichen und dann absetzen. Ein abruptes Absetzen kann zu Kopfschmerzen und vorübergehend erhöhtem Thromboserisiko führen. [weniger]

Dr. med. Karin von Puttkamer
Dr. med. Karin von Puttkamer,
Niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Bad Soden

Frage von RüCKERT:
Meine Mutter hat ihre Hormontherapie damals wegen möglicher Risiken abgebrochen. Ist das heute anders und was muss ich beachten?

Antwort von Dr. med. Karin von Puttkamer:
Es hat sich viel in der Einschätzung der Hormontherapie geändert. Zu Unrecht sind die Hormone viele Jahre stark angefeindet worden. Inzwischen sind die Vorteile der Hormonersatztherapie ... [mehr]Es hat sich viel in der Einschätzung der Hormontherapie geändert. Zu Unrecht sind die Hormone viele Jahre stark angefeindet worden. Inzwischen sind die Vorteile der Hormonersatztherapie wieder allgemein anerkannt und auch durch verschiedenste Studien belegt. Abgesehen von einigen individuellen Risikosituationen kann daher vor allem bei ausgeprägten Beschwerden nahezu uneingeschränkt zur Einnahme geraten werden. Allerdings sollte der Therapiebeginn möglichst zeitnah mit dem Beginn der Wechseljahre zusammenfallen, da dann die positiven Effekte insbesondere in Bezug auf das Gefäßsystem und die Knochengesundheit ausgeprägter ausfallen. [weniger]

Dr. med. Jürgen Nutbohm
Dr. med. Jürgen Nutbohm,
Niedergelassener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Korntal/Münchingen

Frage von GRüBLERIN:
Wenn man heute die Medien liest, bekommt man ja das Gefühl, dass es schon regelrecht gesundheitsschädlich ist, KEINE Hormontherapie zu machen. Aber ist es nicht eigentlich immer das Beste, wenn man nicht in die natürlichen Körpervorgänge eingreifen muss?

Antwort von Dr. med. Jürgen Nutbohm:
Eine Hormonersatztherapie ist nicht zwangsläufig erforderlich, sondern sollte bei Beschwerden oder in Einzelfällen auch zur Verhütung von Krankheiten (zum Beispiel Osteoporose) eingesetzt werden. Insofern würde ich ... [mehr]Eine Hormonersatztherapie ist nicht zwangsläufig erforderlich, sondern sollte bei Beschwerden oder in Einzelfällen auch zur Verhütung von Krankheiten (zum Beispiel Osteoporose) eingesetzt werden. Insofern würde ich immer für den Einzelfall entscheiden. Zu bedenken ist allerdings, dass wir immer älter werden und die Zeitspanne des Hormonmangels immer länger wird. Dadurch werden alle Vorgänge im Körper, die von den Hormonen abhängen, langfristig gestört. [weniger]

Dr. med. Kecia Schleyer
Dr. med. Kecia Schleyer,
Dr. med. Kecia Schleyer, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von MAJAJA:
Hilft eine Hormontherapie dabei, körperlich und äußerlich länger jung zu bleiben?

Antwort von Dr. med. Kecia Schleyer:
Grundsätzlich muss man sagen, dass das Maß und der Zeitpunkt des Alterns genetisch festgelegt sind. Zweitens hat es sehr viel mit unserem Lebensstil zu tun, zum ... [mehr]Grundsätzlich muss man sagen, dass das Maß und der Zeitpunkt des Alterns genetisch festgelegt sind. Zweitens hat es sehr viel mit unserem Lebensstil zu tun, zum Beispiel sind Rauchen, körperliche Bewegung und Ernährung wichtige Faktoren. Eine Hormontherapie kann die körperliche Alterung zwar hinausschieben, es gibt aber keine grundsätzliche Indikation für eine Hormontherapie zu diesem Zweck. [weniger]

Dr. med. Catharina Luhr
Dr. med. Catharina Luhr,
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von LOUFER:
Ich bekomme neben Östrogen noch Progesteron, das ich aber nicht die ganze Zeit nehmen soll, sondern nur 12 Tage im Monat. Leider vergesse ich das manchmal oder fange zu spät an. Ist das schlimm?

Antwort von Dr. med. Catharina Luhr:
Um eine Zyklusstabilität und einen wirksamen Schutz der Gebärmutterschleimhaut zu erreichen und Blutungsstörungen zu vermeiden, ist es sinnvoll, die empfohlenen Zeiten einzuhalten. Eine vereinzelt vergessene Progesteroneinnahme ... [mehr]Um eine Zyklusstabilität und einen wirksamen Schutz der Gebärmutterschleimhaut zu erreichen und Blutungsstörungen zu vermeiden, ist es sinnvoll, die empfohlenen Zeiten einzuhalten. Eine vereinzelt vergessene Progesteroneinnahme ist aber nicht wirklich schlimm. Warum lassen Sie sich nicht von Ihrem Handy oder einer App an die Einnahme erinnern? [weniger]

Dr. med. Karin von Puttkamer
Dr. med. Karin von Puttkamer,
Niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Bad Soden

Frage von PROSE:
Ich dachte immer, gegen Wechseljahresprobleme bekommt man Östrogen. Meine Ärztin hat mir aber jetzt wegen meiner Schlafstörungen Progesteron verschrieben. Ist das richtig?

Antwort von Dr. med. Karin von Puttkamer:
Wenn Sie damit alleine wieder gut schlafen können und darüber hinaus keine weiteren Beschwerden haben, ist das Progesteron für Sie zurzeit ausreichend. Allerdings benötigen viele Frauen ... [mehr]Wenn Sie damit alleine wieder gut schlafen können und darüber hinaus keine weiteren Beschwerden haben, ist das Progesteron für Sie zurzeit ausreichend. Allerdings benötigen viele Frauen zusätzlich Östrogen, insbesondere wenn die Schlafstörungen durch nächtliche Hitzewallungen verursacht beziehungsweise verschlimmert werden. [weniger]

Dr. med. Kecia Schleyer
Dr. med. Kecia Schleyer,
Dr. med. Kecia Schleyer, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von MARIA:
Muss ich (49) eigentlich noch verhüten, wenn ich Hormone gegen Wechseljahresbeschwerden nehme?

Antwort von Dr. med. Kecia Schleyer:
Eine Hormontherapie ist grundsätzlich kein Verhütungsmittel, sie unterdrückt keinen Eisprung. In dieser Phase ist es gegebenenfalls sinnvoll, zusätzlich ein hormonfreies Verhütungsmittel einzusetzen (Kondome, Spirale). Ob das ... [mehr]Eine Hormontherapie ist grundsätzlich kein Verhütungsmittel, sie unterdrückt keinen Eisprung. In dieser Phase ist es gegebenenfalls sinnvoll, zusätzlich ein hormonfreies Verhütungsmittel einzusetzen (Kondome, Spirale). Ob das im Einzelfall nötig ist, hängt jedoch von Ihrem individuellen Hormonstatus und der Art Ihrer Hormonbehandlung ab. [weniger]

Dr. med. Jürgen Nutbohm
Dr. med. Jürgen Nutbohm,
Niedergelassener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Korntal/Münchingen

Frage von WIEBKE:
Meine Heilpraktikerin empfiehlt mir Rotklee- oder Sojapräparate gegen meine Wechseljahresbeschwerden. Sind diese tatsächlich besser als Hormone?

Antwort von Dr. med. Jürgen Nutbohm:
Sogenannte Phytoöstrogene wie Rotklee, Soja oder Leinsamen, können möglicherweise manchen Frauen helfen, doch durch ihre schwache Wirkung sind sie meist nicht effektiv genug. Außerdem gibt es ... [mehr]Sogenannte Phytoöstrogene wie Rotklee, Soja oder Leinsamen, können möglicherweise manchen Frauen helfen, doch durch ihre schwache Wirkung sind sie meist nicht effektiv genug. Außerdem gibt es kaum wissenschaftliche Daten, die die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit solcher Präparate belegen. Eine niedrigdosierte Hormontherapie mit Östrogengabe über die Haut, gegebenenfalls kombiniert mit natürlichem Progesteron, ist die effektivste und gleichzeitig risikoärmste Art der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden. [weniger]

Dr. med. Catharina Luhr
Dr. med. Catharina Luhr,
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von SAUER:
Ich bekomme Hormone als Dosiergel. Die Geldosis ist sehr niedrig. Wenn ich doch mal stärkere Beschwerden kriege, nehme ich einfach einen Hub mehr. Ist das ok?

Antwort von Dr. med. Catharina Luhr:
Grundsätzlich sollten Sie vor einer Dosisänderung Rücksprache mit ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin halten. Die Intensität von Wechseljahresbeschwerden kann aber phasenweisen Schwankungen unterliegen. Die Anwendung als ... [mehr]Grundsätzlich sollten Sie vor einer Dosisänderung Rücksprache mit ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin halten. Die Intensität von Wechseljahresbeschwerden kann aber phasenweisen Schwankungen unterliegen. Die Anwendung als Gel ermöglicht es, eine individuelle Dosierung für Beschwerdefreiheit zu finden („Wohlfühldosis“) und sie vorübergehenden Schwankungen anzupassen. [weniger]

Moderator:
Heute ist hier im Chat wirklich viel los. Unser Moderator legt daher den Experten zuerst die Fragen zur Beantwortung vor, die für möglichst viele User interessant sind. Bitte haben Sie dafür Verständnis.

Dr. med. Karin von Puttkamer
Dr. med. Karin von Puttkamer,
Niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Bad Soden

Frage von ANNI N.:
Ich bin 52 Jahre alt und habe seit einigen Jahren leichte Wechseljahresbeschwerden, wobei sich die Hitzewallungen in Grenzen halten und eigentlich nicht behandelt werden müssen. Seit etwa drei bis vier Monaten habe ich aber starke Schlafstörungen, die mich sehr schwächen. Auch meine Psyche leidet darunter, sodass ich im Alltag oft nicht mehr belastbar bin. Meine Frauenärztin hat mir deshalb nur Progesteron verschrieben und keine Östrogene. Macht das Sinn bzw. wie genau wirkt Progesteron?

Antwort von Dr. med. Karin von Puttkamer:
Prinzipiell kann man in der Anfangsphase der Wechseljahre auch nur mit Progesteron beginnen. Das Progesteron kann tatsächlich den Schlaf verbessern. Da Sie aber doch auch Hitzewallungen, ... [mehr]Prinzipiell kann man in der Anfangsphase der Wechseljahre auch nur mit Progesteron beginnen. Das Progesteron kann tatsächlich den Schlaf verbessern. Da Sie aber doch auch Hitzewallungen, also Zeichen des Östrogenmangels haben, würde ich Ihnen empfehlen, zusätzlich zum Progesteron niedrig dosiert Östrogen über die Haut zuzuführen. Ich denke, dass Sie dann auch im Alltag wieder besser belastbar sein werden und psychisch ausgeglichener. [weniger]

Dr. med. Kecia Schleyer
Dr. med. Kecia Schleyer,
Dr. med. Kecia Schleyer, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von SENDERS:
Zögert man mit einer Therapie nicht die hormonelle Umstellung hinaus? Was passiert, wenn ich nach fünf Jahren Behandlung die Hormone absetze?

Antwort von Dr. med. Kecia Schleyer:
Die Hormonersatztherapie hat keinen Einfluss auf die Funktion der Eierstöcke. Sie führt nur dem Körper das zu, was diese nicht mehr produzieren. Bei der Hormonersatztherapie geht ... [mehr]Die Hormonersatztherapie hat keinen Einfluss auf die Funktion der Eierstöcke. Sie führt nur dem Körper das zu, was diese nicht mehr produzieren. Bei der Hormonersatztherapie geht es also nicht darum, die physiologische Hormonumstellung hinauszuzögern, sondern die durch Östrogenmangel bedingten Beschwerden zu beseitigen. Ein Absetzen der Behandlung, zu welchem Zeitpunkt auch immer, kann wieder die ursprünglichen Beschwerden hervorrufen. Daher ist es sinnvoll, die Dosis langsam zu senken. Dabei kann man gemeinsam mit dem Arzt feststellen, ob man mit einer niedrigeren Dosis zurechtkommt oder ganz mit der Behandlung aufhören kann. [weniger]

Dr. med. Jürgen Nutbohm
Dr. med. Jürgen Nutbohm,
Niedergelassener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Korntal/Münchingen

Frage von MARGOT:
Mein Frauenarzt hat mir (49 Jahre) vor zwei Monaten natürliches Progesteron als Creme verschrieben, die in der Apotheke hergestellt wird. Diese trage ich abends auf die Haut auf, immer einen Hub. Ich habe ein erhöhtes Brustkrebsrisiko in der Familie, sodass mein Arzt mir keine Hormontabletten verschreiben will und auch kein Östrogen. Reicht das niedrig dosierte Progesteron alleine gegen meine Schlafstörungen und leichten Depressionen aus? Und warum wird die Creme frisch in der Apotheke produziert?

Antwort von Dr. med. Jürgen Nutbohm:
Das Progesteron gibt es momentan von keiner Firma fertig hergestellt, daher die frische Zubereitung. Ob die Dosis ausreicht, ist fraglich, da über die Haut nur sehr ... [mehr]Das Progesteron gibt es momentan von keiner Firma fertig hergestellt, daher die frische Zubereitung. Ob die Dosis ausreicht, ist fraglich, da über die Haut nur sehr wenig Wirkstoff aufgenommen wird. Sollten Ihre Beschwerden nicht besser werden, würde ich auf Progesteronkapseln wechseln. Das Brustkrebsrisiko ist selbst bei familiärer Belastung sehr gering, sodass eine Anwendung problemlos ist. Auch eine Östrogentherapie ist durchaus vertretbar, dazu müssten allerdings alle Ihre weiteren Risikofaktoren abgeklärt werden. [weniger]

Dr. med. Catharina Luhr
Dr. med. Catharina Luhr,
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von LIANE:
Ich bin 55 Jahre alt und habe seit ca. zwei Jahren einen dickeren Bauchumfang. Ich hasse das und ich weiß auch, dass das Wasserablagerungen sind. Mein Körper hat sich sonst nicht verändert. Kann man dagegen denn gar nichts tun? Es fühlt sich auch so schwammig an.

Antwort von Dr. med. Catharina Luhr:
In den Wechseljahren verändert sich häufig die Fettverteilung des Körpers mit einer Betonung des Bauchumfanges. Hier können eine Ernährungsumstellung und viel Bewegung helfen. Wassereinlagerungen im Gewebe ... [mehr]In den Wechseljahren verändert sich häufig die Fettverteilung des Körpers mit einer Betonung des Bauchumfanges. Hier können eine Ernährungsumstellung und viel Bewegung helfen. Wassereinlagerungen im Gewebe können aber auch ein Zeichen für einen relativen Progesteronmangel (das sogenannte Gelbkörperhormon) sein. Für eine individuelle Behandlung sollten sie Kontakt zu Ihrem Frauenarzt aufnehmen. [weniger]

Dr. med. Jürgen Nutbohm
Dr. med. Jürgen Nutbohm,
Niedergelassener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Korntal/Münchingen

Frage von BLUME:
Wie wirkt sich das Antiöstrogen Letrozol auf die Zähne aus?

Antwort von Dr. med. Jürgen Nutbohm:
Der Einfluss auf die Zähne ist zu vernachlässigen, allerdings kommt es durch die Hormonblockade zu einer zunehmenden Entmineralisierung des Knochens und somit zur Steigerung des Osteoporoserisikos. ... [mehr]Der Einfluss auf die Zähne ist zu vernachlässigen, allerdings kommt es durch die Hormonblockade zu einer zunehmenden Entmineralisierung des Knochens und somit zur Steigerung des Osteoporoserisikos. Dies wirkt sich dann selbstverständlich auch am Kieferknochen aus. [weniger]

Dr. med. Kecia Schleyer
Dr. med. Kecia Schleyer,
Dr. med. Kecia Schleyer, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von VERONIKA P.:
Meine Mutter ist an Brustkrebs gestorben, noch relativ jung. Ich habe nun schon seit gut zwei Jahren immer wieder sehr starke Wechseljahresbeschwerden und möchte diese behandeln lassen. Ich bin oft im Job nicht mehr richtig fit. Was muss ich wegen meines Brustkrebsrisikos bei einer Hormonbehandlung beachten? Ich habe von Progesteroncremes und Östrogengels gelesen - wäre das etwas für mich? Oder muss ich ganz auf Hormone verzichten? Welche Alternativen habe ich dann?

Antwort von Dr. med. Kecia Schleyer:
Es ist gut verständlich, dass Sie sich aufgrund des möglichen Brustkrebsrisikos durch ihre Mutter Sorgen machen. Was man aber auch weiß, ist, dass Hormone zwar das ... [mehr]Es ist gut verständlich, dass Sie sich aufgrund des möglichen Brustkrebsrisikos durch ihre Mutter Sorgen machen. Was man aber auch weiß, ist, dass Hormone zwar das Wachstum von Brustkrebszellen begünstigen, nicht aber Brustkrebs auslösen. Daher ist es wichtig, während der Einnahme eines Hormons immer regelmäßige Untersuchungen beim Frauenarzt wahrzunehmen und dabei auch die Brust untersuchen zu lassen. Zusammenfassend kann man sagen, dass Sie sich nicht mit Ihren Wechseljahresbeschwerden quälen müssen. Es ist wegen Ihres Brustkrebsrisikos ratsam, ein lokales Östrogen (zum Beispiel ein Östrogengel) zu nehmen und dieses nicht zu schlucken. Zum Schutz der Gebärmutterschleimhaut kombinieren Sie es am besten mit einem naturidentischen Progesteron. Mit dieser Kombination haben Sie das niedrigste Risiko für die Brust. Suchen sie sich einen Frauenarzt, der sie auf diesem Weg begleitet! [weniger]

Dr. med. Karin von Puttkamer
Dr. med. Karin von Puttkamer,
Niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Bad Soden

Frage von RüFFER:
Mit 58 leide ich bereits an starker Osteoporose und bekomme Vitamin D. Kann hier eine Östrogentherapie zusätzlich helfen?

Antwort von Dr. med. Karin von Puttkamer:
Generell lässt sich sagen, dass die Östrogene in Bezug auf Osteoporose vorbeugend wirken. Sie aber leiden schon unter starker Osteoporose und sollten Ihren Arzt daher auf ... [mehr]Generell lässt sich sagen, dass die Östrogene in Bezug auf Osteoporose vorbeugend wirken. Sie aber leiden schon unter starker Osteoporose und sollten Ihren Arzt daher auf eine osteoporosespezifische Therapie ansprechen. Die alleinige Einnahme von Vitamin D ist sicher nicht ausreichend. Eine zusätzliche Östrogentherapie kann, falls keine Kontraindikationen vorliegen, trotzdem noch sinnvoll sein, da sich so der weitere Knochenabbau eventuell verringern lässt. [weniger]

Dr. med. Catharina Luhr
Dr. med. Catharina Luhr,
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von SOMMER:
Ich bin 54, habe extreme Hitzewallungen und bin mehrmals pro Stunde nassgeschwitzt. Vor zwei Wochen habe ich eine HRT angefangen, aber ich spüre noch keine Besserung. Wie lange kann es dauern, bis ich etwas merke?

Antwort von Dr. med. Catharina Luhr:
Es kann durchaus drei bis vier Wochen, in Ausnahmefällen bis zu sechs Wochen dauern, bis eine Besserung eintritt. Sollte dann immer noch nichts passieren, würde ich ... [mehr]Es kann durchaus drei bis vier Wochen, in Ausnahmefällen bis zu sechs Wochen dauern, bis eine Besserung eintritt. Sollte dann immer noch nichts passieren, würde ich den Hormonspiegel im Blut bestimmen lassen und gegebenenfalls eine andere Darreichungsform erwägen. [weniger]

Dr. med. Jürgen Nutbohm
Dr. med. Jürgen Nutbohm,
Niedergelassener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Korntal/Münchingen

Frage von MS:
Habe über mehr als 10 Jahre Estramon 50 mg genommen als Pflaster. Seit 3 Jahren Reduzierung auf 25 mg und seit Juni 2017 kein Pflaster mehr. Meine Frauenärztin meint, ich bin "süchtig" nach dem Medikament und das müsste langsam reduziert werden. Nun habe ich immer noch Schwitzanfälle, fast jede Stunde einmal. Ich will das endlich loswerden. Was kann ich tun?

Antwort von Dr. med. Jürgen Nutbohm:
Sucht ist sicherlich der falsche Ausdruck, Sie haben Hormonverlust und somit Beschwerden. Selbst nach zehn Jahren Hormontherapie durch die Haut muss nicht zwangsläufig das Pflaster abgesetzt ... [mehr]Sucht ist sicherlich der falsche Ausdruck, Sie haben Hormonverlust und somit Beschwerden. Selbst nach zehn Jahren Hormontherapie durch die Haut muss nicht zwangsläufig das Pflaster abgesetzt werden. Eine langfristige Anwendung ist durchaus vertretbar und sinnvoll. Sollten keine Risikofaktoren vorliegen, die eine weitere Anwendung ausschließen, würde ich die Therapie erneut beginnen. Als Alternative zum Pflaster können Sie auch Gel oder Spray verwenden. Ist die Gebärmutter noch vorhanden, sollte immer auch Progesteron dazu verabreicht werden. [weniger]

Dr. med. Karin von Puttkamer
Dr. med. Karin von Puttkamer,
Niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Bad Soden

Frage von MAIKE :
Ich bin Anfang 50 und meine Venenprobleme werden immer schlimmer. Ich habe oft am Abend so dicke Beine, dass sie schmerzen, auch am nächsten Morgen noch. Meine Ärztin sagt, das sind Wassereinlagerungen. Im Internet habe ich gelesen, dass das mit den Wechseljahren zusammenhängen kann und dass eine Hormontherapie zum Gefäßschutz beitragen kann. Ist das richtig und welche Hormone wären für mich sinnvoll? Oder darf ich wegen der Venenprobleme keine Hormone einnehmen? Thrombosen hatte ich bisher nicht.

Antwort von Dr. med. Karin von Puttkamer:
Waren Sie denn schon einmal bei einem Gefäßspezialisten wegen Ihrer Venen? Tragen Sie Stützstrümpfe? Und haben Sie schon Wechseljahrsbeschwerden? Leider kann ich Ihnen konkret nicht wirklich ... [mehr]Waren Sie denn schon einmal bei einem Gefäßspezialisten wegen Ihrer Venen? Tragen Sie Stützstrümpfe? Und haben Sie schon Wechseljahrsbeschwerden? Leider kann ich Ihnen konkret nicht wirklich weiterhelfen, da mir doch zuviel an Information fehlt. Prinzipiell spricht aber nichts gegen eine Hormontherapie mit Östrogenen über die Haut, kombiniert mit einem natürlichen Progesteron. Besprechen Sie es am besten nochmal mit Ihrer Frauenärztin. [weniger]

Dr. med. Kecia Schleyer
Dr. med. Kecia Schleyer,
Dr. med. Kecia Schleyer, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von MOSER:
Seit meiner letzten Monatsblutung habe ich (56) schon acht Kilo zugenommen – alles am Bauch – und meine Haare werden immer dünner. Ich fühle mich so hässlich. Warum ist das so und können Hormone da helfen?

Antwort von Dr. med. Kecia Schleyer:
Durch die Hormonumstellung in den Wechseljahren verändern sich der Stoffwechsel und auch die Fettverteilung. Man braucht ca. 300 kcal am Tag weniger als zuvor. Gleichzeitig kommt ... [mehr]Durch die Hormonumstellung in den Wechseljahren verändern sich der Stoffwechsel und auch die Fettverteilung. Man braucht ca. 300 kcal am Tag weniger als zuvor. Gleichzeitig kommt es zu einer Fettumverteilung von den Hüften zum Bauch. Dies ist bedingt durch den Rückgang der Östrogenproduktion und den damit verbundenen relativen Überschuss an männlichen Hormonen. Hier hilft erstens eine Ernährungsumstellung, die auf eine Reduktion des mittleren Insulinspiegels abzielt, zum Beispiel die kohlenhydratreduzierte LoGi Methode. Zweitens sollte man zum Kalorienabbau und Muskelaufbau Sport treiben. Eine dritte Säule kann eine Hormonersatztherapie sein. Es gibt Studien, die zeigen, dass diese sich positiv auf die Fettverteilung im Körper auswirken kann. Da die Östrogene auch am Haarwachstum beteiligt sind, sind dünner werdendes Haar und zunehmender Haarausfall leider eine natürliche Folge der Menopause. Auch hier kann eine Hormontherapie entgegenwirken, zudem gibt es lokale Behandlungen. [weniger]

Dr. med. Catharina Luhr
Dr. med. Catharina Luhr,
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von HELENA_T:
Wie verändert sich meine Sexualität im Zusammenhang mit den Wechseljahren?

Antwort von Dr. med. Catharina Luhr:
Häufig kommt es zu einem Libidoverlust. Es kann auch zu Beschwerden beim Geschlechtsverkehr kommen, die durch eine trockene Scheide verursacht werden. Dagegen kann man aber niedrig ... [mehr]Häufig kommt es zu einem Libidoverlust. Es kann auch zu Beschwerden beim Geschlechtsverkehr kommen, die durch eine trockene Scheide verursacht werden. Dagegen kann man aber niedrig dosierte Hormoncremes oder Hormonzäpfchen vaginal anwenden. Die Beschwerden können dann vollständig verschwinden und die Sexualität lustvoll und schmerzfrei erlebt werden. [weniger]

Dr. med. Jürgen Nutbohm
Dr. med. Jürgen Nutbohm,
Niedergelassener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Korntal/Münchingen

Frage von TIB.Lara:
Eine ganz wichtige Frage für mich ist: Warum werden Vorsorgeuntersuchungen bzw. ein Gesamtgesundheitscheck nicht mehr durch die Hausärzte, sondern bei Frauenärzten durchgeführt?

Antwort von Dr. med. Jürgen Nutbohm:
Da müssen Sie differenzieren. Die gynäkologische Vorsorge umfasst die Krankheiten des Genitalbereiches und der Brustdrüse und alles was damit zusammenhängt. Alle weiteren Untersuchungen im Rahmen eines ... [mehr]Da müssen Sie differenzieren. Die gynäkologische Vorsorge umfasst die Krankheiten des Genitalbereiches und der Brustdrüse und alles was damit zusammenhängt. Alle weiteren Untersuchungen im Rahmen eines Gesundheitschecks werden von den Hausärzten durchgeführt. [weniger]

Dr. med. Kecia Schleyer
Dr. med. Kecia Schleyer,
Dr. med. Kecia Schleyer, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von Claudia B.:
Warum werde ich als Frau in den Wechseljahren permanent zur Durchführung einer Mammographie aufgefordert? Ich weiß, dass in vielen Fällen nur durch Sonographie ein Krebs festgestellt wurde.

Antwort von Dr. med. Kecia Schleyer:
Wir wissen, dass das Risiko an einem Brustkrebs zu erkranken ab 50 steigt. Daher gibt es von den Krankenkassen und Fachgesellschaften die Empfehlung, ab 50 alle ... [mehr]Wir wissen, dass das Risiko an einem Brustkrebs zu erkranken ab 50 steigt. Daher gibt es von den Krankenkassen und Fachgesellschaften die Empfehlung, ab 50 alle zwei Jahre eine Mammografie durchführen zu lassen. Wenn sie Hormone nehmen, sollten sie das auch auf jeden Fall tun, da Östrogene das Wachstum von Brustkrebszellen fördern. Der Ultraschall der Brust, da haben sie recht, kann manchmal Tumoren entdecken, die man in der Mammografie nicht gesehen hat. Auch kann es sein, dass das Gewebe einer Brust so dicht ist, dass man die Brust mit dem Ultraschall besser untersuchen kann. Es ist jedoch umgekehrt leichter, durch die Mammografie Frühstadien eines Brustkrebses zu erkennen, als im Ultraschall. Eigentlich wäre es also empfehlenswert, Mammografie und Ultraschall zu kombinieren. Gemeinsam mit ihrer Frauenärztin lässt sich für Sie sicher ein individueller Untersuchungsabstand, abhängig von ihrem individuellen Brustkrebsrisiko, finden. [weniger]

Dr. med. Jürgen Nutbohm
Dr. med. Jürgen Nutbohm,
Niedergelassener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Korntal/Münchingen

Frage von BARBARA_A:
Braucht der Körper in den Wechseljahren zusätzliche Wirkstoffe, um fit und gesund zu bleiben? Sollte man Nahrungsergänzungsmittel nehmen oder was sonst?

Antwort von Dr. med. Jürgen Nutbohm:
Das ist pauschal nicht zu beantworten. Sollten Wechseljahrsbeschwerden eine Rolle spielen, wäre über eine milde Hormontherapie nachzudenken. Nahrungsergänzung ist in Einzelfällen sinnvoll und hängt davon ab, ... [mehr]Das ist pauschal nicht zu beantworten. Sollten Wechseljahrsbeschwerden eine Rolle spielen, wäre über eine milde Hormontherapie nachzudenken. Nahrungsergänzung ist in Einzelfällen sinnvoll und hängt davon ab, ob ein Verlust an Mineralstoffen oder Vitaminen vorhanden ist. Paradebeispiele sind Stoffe wie Vitamin D, Vitamin B12, Selen, Zink, Magnesium oder auch Eisen. Eine Laboruntersuchung kann dies klären. Multivitaminpräparate zu schlucken ist im allgemeinen nicht sinnvoll. Wenn Sie jetzt noch auf Ernährung und Bewegung achten haben Sie ausreichend vorgesorgt. [weniger]

Dr. med. Karin von Puttkamer
Dr. med. Karin von Puttkamer,
Niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Bad Soden

Frage von LEIA:
Vor zwei Jahren habe ich meinen Gynäkologen nach dem Hormongel gefragt. Als Antwort habe ich bekommen, dass man das heute nicht mehr nimmt, weil es eine veraltete Therapieform wäre. Nun wird es in dem Artikel als Alternative erwähnt. Das verstehe ich nicht.

Antwort von Dr. med. Karin von Puttkamer:
Das verstehe ich auch nicht. Das Gel ist mitnichten veraltet, ganz im Gegenteil bevorzugen wir heute die Anwendung über die Haut. Besprechen Sie es nochmal mit ... [mehr]Das verstehe ich auch nicht. Das Gel ist mitnichten veraltet, ganz im Gegenteil bevorzugen wir heute die Anwendung über die Haut. Besprechen Sie es nochmal mit Ihrem Arzt. [weniger]

Dr. med. Catharina Luhr
Dr. med. Catharina Luhr,
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von TIBBI:
Ich habe Hashimoto Thyreoditis und KPU. Wie wirken sich diese Themen auf die Wechseljahre aus?

Antwort von Dr. med. Catharina Luhr:
Man kann bei Ihnen die Vitalstoffe und Vitamine im Blut bestimmen und gegebenenfalls gezielt ersetzen. Dies hat aber meines Wissens nach keinen spezifischen Einfluss auf Wechseljahresbeschwerden.

Dr. med. Kecia Schleyer
Dr. med. Kecia Schleyer,
Dr. med. Kecia Schleyer, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von LISA-MARIE:
Seit ich in den Wechseljahren bin, habe ich Hautprobleme und Pickel wie in der Pubertät. Das wundert mich, denn meine Freundinnen haben diese Probleme nicht. Woher kommt die unreine Haut und was kann ich tun? Würden die Pickel durch eine Hormonbehandlung verschwinden? Ich habe seit einigen Monaten neben den Hautproblemen auch Schweißausbrüche und Hitzewallungen, sodass meine Frauenärztin mich bereits auf Hormone angesprochen hat.

Antwort von Dr. med. Kecia Schleyer:
Es ist sinnvoll, bei Ihnen einen Hormonspiegel bestimmen zu lassen. Sicherlich sind Ihre männlichen Hormone nicht mehr in einem guten Verhältnis zu ihren weiblichen Hormonen, seit ... [mehr]Es ist sinnvoll, bei Ihnen einen Hormonspiegel bestimmen zu lassen. Sicherlich sind Ihre männlichen Hormone nicht mehr in einem guten Verhältnis zu ihren weiblichen Hormonen, seit sie in die Wechseljahre gekommen sind. Dieses Ungleichgewicht lässt sich natürlich hervorragend durch eine Hormonbehandlung ausgleichen. Dazu wird ihnen die Frauenärztin eine individuelle Hormontherapie anbieten, die sowohl gegen ihre Hautprobleme als auch gegen die Hitzewallungen und Schweißausbrüche hilft. [weniger]

Dr. med. Karin von Puttkamer
Dr. med. Karin von Puttkamer,
Niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Bad Soden

Frage von JENNY :
Ich bin seit fast zwei Jahren im Wechsel und stelle fest, dass meine Scheide immer trockener wird und dass auch meine Lust nachlässt, obwohl ich mich mit meinem Mann sehr gut verstehe. Ich habe Angst, dass das unsere Beziehung belastet, wenn die Beschwerden schlimmer werden. Macht es Sinn, dass ich mir Hormone verschreiben lasse, damit ich wieder entspannter bin und mehr Lust auf Sex habe? Kommt die Lust eigentlich wieder, wenn der Wechsel vorbei ist, oder bleibt das jetzt so?

Antwort von Dr. med. Karin von Puttkamer:
Die Scheidentrockenheit sollten Sie unbedingt konsequent mit lokalen Östrogengaben behandeln. Hier gibt es Zäpfchen und Cremes. Denn durch die Trockenheit wird der Verkehr immer schmerzhafter, und ... [mehr]Die Scheidentrockenheit sollten Sie unbedingt konsequent mit lokalen Östrogengaben behandeln. Hier gibt es Zäpfchen und Cremes. Denn durch die Trockenheit wird der Verkehr immer schmerzhafter, und natürlich haben Sie dann weniger Lust. Sie schlafen seltener mit Ihrem Mann, und das verstärkt die Problematik noch - es ist ein richtiger Teufelskreis. Also erstmal lokal die Scheide konsequent mit Östrogen behandeln. Eine systemische Therapie mit Hormonen kann das Ganze noch unterstützen. Unter Umständen fühlen Sie sich dann insgesamt ausgeglichener, haben mehr Antrieb und auch wieder mehr Lust. Allerdings ist Lust nicht nur vom Hormonstatus abhängig, sondern etwas, was uns im Idealfall unser ganzes Leben begleitet. [weniger]

Dr. med. Jürgen Nutbohm
Dr. med. Jürgen Nutbohm,
Niedergelassener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Korntal/Münchingen

Frage von Isabelle:
Wann gibt es endlich ein Mittel gegen den sogenannten "Damenbart", mit dem die meisten Frauen in den Wechseljahren zu kämpfen haben?

Antwort von Dr. med. Jürgen Nutbohm:
Der "Damenbart" hat immer mit einem Überschuss an männlichen Hormonen zu tun und betrifft im allgemeinen Frauen in und vor allem nach den Wechseljahren. Er ist ... [mehr]Der "Damenbart" hat immer mit einem Überschuss an männlichen Hormonen zu tun und betrifft im allgemeinen Frauen in und vor allem nach den Wechseljahren. Er ist ein Zeichen nachlassender Östrogenproduktion, bei gleichzeitig noch vorhandener Produktion männlicher Hormone. Es gibt eine Creme, die man auf die betroffenen Stellen im Gesicht auftragen kann, allerdings mit mäßigen Erfolg. Dies müsste auch langfristig erfolgen. Das Präparat heißt Vaniqa. Eine bessere Alternative wäre eine milde Zufuhr von Östrogen, evtl. auch von Progesteron, falls Sie keine Risikofaktoren aufweisen. Besprechen Sie dies am besten mit Ihrem Frauenarzt. [weniger]

Moderator:
Vielen Dank für Ihr großes Interesse und die vielen interessanten Fragen. Unsere Experten antworten so schnell wie möglich.

Dr. med. Kecia Schleyer
Dr. med. Kecia Schleyer,
Dr. med. Kecia Schleyer, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von L.Berger:
Ist es ratsam, statt einer Progesteronsalbe auf Yamswurzelpräparate zurückzugreifen?

Antwort von Dr. med. Kecia Schleyer:
Es gibt tatsächlich keinen medizinisch nachvollziehbaren Grund, von einer Progesteronsalbe auf ein Yamswurzelpräparat zu wechseln. Das Wirkprinzip ist dasselbe und die Progesteronsalbe hat kein größeres Nebenwirkungsprofil.

Dr. med. Catharina Luhr
Dr. med. Catharina Luhr,
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von LöWINNENHERZ:
Meine Periode hat jetzt gerade ausgesetzt und das macht mir psychisch zu schaffen. Wo und wie kann ich Hilfe bekommen?

Antwort von Dr. med. Catharina Luhr:
Ihr Ansprechpartner für diese Fragen sollte Ihr Frauenarzt oder Ihre Frauenärztin sein. Die Zeit der hormonellen Umstellung kann auch mit psychischen Beschwerden wie Depressionen, Angststörungen, Nervosität, ... [mehr]Ihr Ansprechpartner für diese Fragen sollte Ihr Frauenarzt oder Ihre Frauenärztin sein. Die Zeit der hormonellen Umstellung kann auch mit psychischen Beschwerden wie Depressionen, Angststörungen, Nervosität, Schlafstörungen und Stimmungslabilität einhergehen. Häufig helfen Sport, eine gesunde Ernährung und das Wissen um die Zusammenhänge. Man kann auch Versuche mit pflanzlichen Präparaten machen. Oft ist aber auch eine transdermale Hormongabe hilfreich, insbesondere wenn diese Beschwerden erstmalig in der Perimenopause auftreten. [weniger]

Dr. med. Karin von Puttkamer
Dr. med. Karin von Puttkamer,
Niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Bad Soden

Frage von DREAMTEAM:
Was halten Sie von der Einnahme von DHEA und Testosteron (bei Libidoverlust) nach den Wechseljahren? Kann transdermales Östrogengel auch bei operiertem Endometriumkarzinom (G1) angewandt werden bzw. ab wie vielen Jahren nach der OP (natürlich ohne Rezidiv)? Wie kann Osteoporose in den Wechseljahren vermieden werden?

Antwort von Dr. med. Karin von Puttkamer:
Zunächst sollten Sie hier doch einen Hormonspiegel machen lassen. DHEA wird im Körper in Östrogen umgewandelt, Testosteron hat unter Umständen nicht unerhebliche Nebenwirkungen, wie Akne, vermehrte ... [mehr]Zunächst sollten Sie hier doch einen Hormonspiegel machen lassen. DHEA wird im Körper in Östrogen umgewandelt, Testosteron hat unter Umständen nicht unerhebliche Nebenwirkungen, wie Akne, vermehrte Behaarung, Stimmveränderungen. Und die Libido ist letztlich keine Frage der Hormone, sondern mehr der jeweiligen Beziehung. Generell lässt sich sagen, dass eine frisch verliebte Frau mit 65 mehr Sex und Lust hat als eine 35-jährige, die seit 20 Jahren den selben Partner hat. Also Vorsicht vor Testosteron und DHEA. Bei ausgeprägtem Östrogenmangel kann im Einzelfall auch nach einem Endometriumkarzinom (allerdings Stadium I (G1)) transdermal Östrogen angewandt werden. Besprechen Sie das mit Ihrer Frauenärztin. Zur Osteoporosevorbeugung ist neben der Hormontherapie, die sehr sinnvoll ist, natürlich das Wichtigste die Lebensführung - ausgeglichene. kalziumreiche Ernährung, regelmäßige sportliche Aktivität und ausreichend Vitamin D . [weniger]

Dr. med. Kecia Schleyer
Dr. med. Kecia Schleyer,
Dr. med. Kecia Schleyer, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von TINE:
Ich hatte kürzlich eine Konisation, und sowohl mein Frauenarzt als auch die Ärztin bei der OP meinten, meine Spirale könne dann ja raus, ich bräuchte sie ja nicht mehr. Ich (48) kriege aber noch meine Tage und habe auch noch oft den "Mittelschmerz". Wäre es nicht leichtsinnig, jetzt schon auf Verhütung zu verzichten?

Antwort von Dr. med. Kecia Schleyer:
Ich kann ihre Sorge nur teilen. Sicherlich ist die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, in Ihrem Alter sehr gering. Trotzdem kann es noch einmal zu einem Eisprung ... [mehr]Ich kann ihre Sorge nur teilen. Sicherlich ist die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, in Ihrem Alter sehr gering. Trotzdem kann es noch einmal zu einem Eisprung kommen. Wenn Sie noch ihre Regelblutung haben, ist eine Verhütung sinnvoll. In Ihrem Alter ist die Wahl des Verhütungsmittels jedoch nicht immer leicht und muss gemeinsam mit Ihnen beraten werden. Vielleicht kommen Sie mit Kondomen klar, auch östrogenfreie Pillen oder Pillen mit einem natürlichen Östrogen kann man überlegen. Das hängt mit ihrem individuellen Thromboserisiko zusammen. [weniger]

Dr. med. Jürgen Nutbohm
Dr. med. Jürgen Nutbohm,
Niedergelassener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Korntal/Münchingen

Frage von MAIER:
Ich (57) erhalte seit vier Jahren eine Hormontherapie und frage mich langsam, wie lange ich diese noch weiterführen soll? Was wird hier empfohlen?

Antwort von Dr. med. Jürgen Nutbohm:
Das ist davon abhängig, welche Art der Hormontherapie Sie durchführen. Sollten Sie die Hormone in Tablettenform erhalten, würde ich Ihnen empfehlen, dies wegen der relativ hohen ... [mehr]Das ist davon abhängig, welche Art der Hormontherapie Sie durchführen. Sollten Sie die Hormone in Tablettenform erhalten, würde ich Ihnen empfehlen, dies wegen der relativ hohen Dosierung und der daraus folgenden Belastung der Leber zu ändern. Der sicherste Weg, niedrigdosiertes Östrogen zu verabreichen, ist über die Haut in Form von Pflastern, Gel oder Spray. Damit Sie von der Behandlung weiterhin profitieren, würde ich eine längerfristige Anwendung empfehlen. [weniger]

Dr. med. Catharina Luhr
Dr. med. Catharina Luhr,
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von WALLE:
Habe seit 15 Jahren Hitzewallungen (bin 64, 2 Kinder), keine Hormone eingenommen, eine Zeit lang Remifemin, seit etwa einem Jahr Serelys. Es fängt in den Beinen an, Kribbeln in der Kniekehle und steigt bis zum Kopf mit Schweißfilm im Dekolleté und Gesicht. Wenn ich in der Nacht aufwache, geht es sofort los, bis zu 6- oder 8-mal, auch tagsüber. Frage: Kann das auch andere Ursachen haben? Beim Frauenarzt wurde die Schilddrüse ohne Befund untersucht.

Antwort von Dr. med. Catharina Luhr:
Die Beschreibung der Beschwerden klingt nach Wechseljahresbeschwerden. Es gibt leider Frauen, die damit sehr, sehr lange zu tun haben. Eine Hormonersatztherapie würde man aber nach ... [mehr]Die Beschreibung der Beschwerden klingt nach Wechseljahresbeschwerden. Es gibt leider Frauen, die damit sehr, sehr lange zu tun haben. Eine Hormonersatztherapie würde man aber nach so langer Zeit mit einem Alter über 60 nur in Ausnahmefällen beginnen, wenn keine Herz-Kreislaufrisiken, kein Thromboserisiko und keine vorbestehenden Gefäßveränderungen vorliegen - und dann auch nur in Form einer niedrig dosierten Hormonanwendung über die Haut in Kombination mit natürlichem Progesteron. [weniger]

Dr. med. Kecia Schleyer
Dr. med. Kecia Schleyer,
Dr. med. Kecia Schleyer, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von JUNGBRUNNEN:
Ich habe gehört, natürliches Progesteron soll gut gegen Hitzewallungen und sonstige Wechseljahresbeschwerden helfen. Stimmt das? Man kann es ja im Internet bestellen und auf die Haut auftragen - sollte ich das ausprobieren?

Antwort von Dr. med. Kecia Schleyer:
Progesteron kann tatsächlich gegen zahlreiche Wechseljahresbeschwerden helfen. Es ist jedoch sinnvoll, zu schauen, welche Beschwerden sie haben und ob Progesteron in Ihrem Fall das richtige Präparat ... [mehr]Progesteron kann tatsächlich gegen zahlreiche Wechseljahresbeschwerden helfen. Es ist jedoch sinnvoll, zu schauen, welche Beschwerden sie haben und ob Progesteron in Ihrem Fall das richtige Präparat ist. Ich kann Ihnen nicht empfehlen, das Progesteron eigenständig im Internet zu bestellen, die Qualität und Dosierung ist unklar. Besser ist, es sich von ihrem behandelnden Arzt verschreiben zu lassen. [weniger]

Dr. med. Karin von Puttkamer
Dr. med. Karin von Puttkamer,
Niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Bad Soden

Frage von ATOPIKERIN:
Ich habe in meiner Jugend extrem stark an Neurodermitis gelitten. dann war es jahrzehntelang ok, aber seit einiger Zeit habe ich (50) das Gefühl, die Symptome werden wieder schlimmer. Kann das mit den Wechseljahren zu tun haben und würde eine Hormontherapie da helfen?

Antwort von Dr. med. Karin von Puttkamer:
Bei manchen Frauen führen die Wechseljahre zur Verschlimmerung der Hautproblematik. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, es mit einer leichten Hormontherapie zu versuchen. Ich habe einige ... [mehr]Bei manchen Frauen führen die Wechseljahre zur Verschlimmerung der Hautproblematik. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, es mit einer leichten Hormontherapie zu versuchen. Ich habe einige Patientinnen erlebt, bei denen die Beschwerden deutlich weniger geworden sind. [weniger]

Dr. med. Catharina Luhr
Dr. med. Catharina Luhr,
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von BLUME:
könnte man den Frauen, die in den Wechseljahren sind, nicht unterstützend Antiöstrogene geben? Damit sie kein Mammakarzinom bekommen?

Antwort von Dr. med. Catharina Luhr:
Risiken und Nebenwirkungen der Antiöstrogene überwiegen deutlich das Risiko, unter einer modernen transdermalen Hormonersatztherapie ein Mammakarzinom zu entwickeln.

Dr. med. Jürgen Nutbohm
Dr. med. Jürgen Nutbohm,
Niedergelassener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Korntal/Münchingen

Frage von CLAUDIN_LEER:
Mein Frauenarzt hat mir Hormone verschrieben, und sie helfen auch gut gegen die Beschwerden. Aber er hat mir nicht richtig erklärt, was sie bewirken und welche Risiken es gibt. Können Sie mir weiterhelfen?

Antwort von Dr. med. Jürgen Nutbohm:
Ihr Frauenarzt hat Ihnen sicherlich Östrogene, gegebenenfalls zusammen mit einem Gelbkörperhormon wie Progesteron verordnet. Diese sind ein Ersatz für die nachlassende Produktion Ihrer körpereigenen Hormone im ... [mehr]Ihr Frauenarzt hat Ihnen sicherlich Östrogene, gegebenenfalls zusammen mit einem Gelbkörperhormon wie Progesteron verordnet. Diese sind ein Ersatz für die nachlassende Produktion Ihrer körpereigenen Hormone im Eierstock. In der richtigen Dosierung bewirken sie eine Linderung von Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen. Des Weiteren haben sie einen positiven Einfluss auf Haut, Schleimhäute, Haare, Knochen, Gelenke und fördern die Durchblutung insbesondere in wichtigen Organen wie Herz und Gehirn. Auch das Risiko für Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes kann sich verringern. Heute sollte die Östrogengabe bevorzugt über die Haut erfolgen und bei Bedarf mit natürlichem Progesteron für den Gebärmutterschutz ergänzt werden. Damit sind die Risiken minimal, und der Nutzen überwiegt bei weitem. [weniger]

Dr. med. Kecia Schleyer
Dr. med. Kecia Schleyer,
Dr. med. Kecia Schleyer, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von ROSI:
Ich (40J.) habe mir vor 1 Jahr die Hormonspirale entfernen lassen (Tragzeit 4 Jahre, davor seit dem 17. Lebensjahr die Pille). Nachdem sie gezogen wurde, hatte ich nachts Herzrasen, bekam entzündete Knötchen im Gesicht/Hals, die Brust spannte und schmerzte, starke Kopfschmerzen, Panikattacken usw. Ich bekam die Hormoncremes Estradiol und Progesteron. Immer noch kämpfe ich 5-10 Tage vor Beginn der Periode mit diesen Symptomen. Meine Freizeit muss ich schon nach Kalender planen, weil es mir in der Zeit schlecht geht. Ich benutze nur eine kleine Erbsengröße der Progesteroncreme, durch die Estradiolcreme bekomme ich erst recht Herzrasen. Frauenmanteltee bekommt mir auch nicht. Magenschmerzen. Ich weiß keinen Rat mehr!

Antwort von Dr. med. Kecia Schleyer:
Wenn ich Sie richtig verstehe, nehmen Sie derzeit eine Progesteroncreme und kein Estradiol mehr. Ich wüsste auch nicht, wozu sie das Östrogen nehmen sollten. Das Progesteron ... [mehr]Wenn ich Sie richtig verstehe, nehmen Sie derzeit eine Progesteroncreme und kein Estradiol mehr. Ich wüsste auch nicht, wozu sie das Östrogen nehmen sollten. Das Progesteron macht jedoch durchaus Sinn, da sie zyklische Beschwerden haben, die durchaus auf einen Progesteronmangel zurückgeführt werden können. Ich empfehle Ihnen, das Progesteron oral zu nehmen. Beginnen würde ich 12-14 Tage nach Beginn der Regelblutung bis zum Beginn der nächsten Blutung. [weniger]

Dr. med. Catharina Luhr
Dr. med. Catharina Luhr,
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von LUCA C.:
Seit ich Ende 40 bin, nehme ich massiv zu, obwohl ich früher immer sehr schlank war. Vor allem am Bauch. Aber auch meine Beine werden dick und fühlen sich schwer an. Obwohl ich seit Monaten bewusst mehr Sport mache, nehme ich nicht ab. Woher kommt diese plötzliche Gewichtszunahme? Was kann ich tun? Was sollte ich bei der Ernährung ändern? Und können Sie mir spezielle Sportarten empfehlen, die mich beim Abnehmen unterstützen?

Antwort von Dr. med. Catharina Luhr:
Dies ist ein häufiges Problem in der Zeit um die Wechseljahre. Der Grundumsatz sinkt, und bei gleicher Ernährung und Bewegung kommt es zu einer stetigen Gewichtszunahme. ... [mehr]Dies ist ein häufiges Problem in der Zeit um die Wechseljahre. Der Grundumsatz sinkt, und bei gleicher Ernährung und Bewegung kommt es zu einer stetigen Gewichtszunahme. Die Zunahme des Bauchfetts birgt Risiken bezüglich der Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes. Ausdauersportarten wie Nordic Walking dreimal pro Woche für mindestens 30 Minuten, eine ausgewogene, zuckerarme Ernährung, Esspausen von fünf Stunden zwischen den Mahlzeiten und vielleicht an ein bis zwei Abenden kohlenhydratfreie Mahlzeiten können helfen, das Problem in den Griff zu bekommen. Eine optimale Methode gibt es wahrscheinlich nicht, das Problem ist eher die Langzeitdisziplin ... Entgegen der weit verbreiteten Ansicht, dass Hormone dick machen, können gegen die Wechseljahresbeschwerden eingenommene Hormone die Situation oft bessern, da sie in vielen Punkten einen positiven Einfluss auf den Stoffwechsel haben. [weniger]

Dr. med. Karin von Puttkamer
Dr. med. Karin von Puttkamer,
Niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Bad Soden

Frage von BILLE:
Ich leide schon seit jungen Jahren an Östrogenmangel und habe mich mit der Pille immer besser gefühlt. Ich bin 60 und habe einige Naturmittel gegen die Wechseljahrsbeschwerden ohne Erfolg ausprobiert. Ich nehme Lafamme 2/2 und fühle mich super damit. Ich bin 1,63 und wiege 50 kg, bewege mich viel und treibe regelmäßig Sport. Wie lange kann ich Lafamme noch einnehmen?

Antwort von Dr. med. Karin von Puttkamer:
Prinzipiell gibt es keine zeitliche Beschränkung der Einnahmedauer mehr. Im Beipackzettel ist zwar noch die Dauer von maximal fünf Jahren angegeben, allerdings hat gerade die amerikanische ... [mehr]Prinzipiell gibt es keine zeitliche Beschränkung der Einnahmedauer mehr. Im Beipackzettel ist zwar noch die Dauer von maximal fünf Jahren angegeben, allerdings hat gerade die amerikanische Menopausegesellschaft diese Beschränkung aufgehoben. Nehmen Sie Lafamme solange weiter, wie Sie sich damit wohl fühlen. [weniger]

Dr. med. Jürgen Nutbohm
Dr. med. Jürgen Nutbohm,
Niedergelassener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Korntal/Münchingen

Frage von MAUS:
Betreffend der Hitzewallungen, welche bei mir insbesondere nachts auftreten: Ich empfinde diese an und für sich nicht mehr als große Belästigung. Sie dauern lediglich ungefähr 1-2 Minuten, daran gewöhnt man sich. Was mich eher beunruhigt, ist das damit einhergehenden Herzklopfen, welches ca. 5 Minuten andauert. Ich habe auch das Gefühl, dass ich eher von dem Herzklopfen aufwache und die Wallungen sich anschließen? Können bestimmte Lebensmittel (z.B. scharfe) die Wallungen beeinflussen?

Antwort von Dr. med. Jürgen Nutbohm:
Scharfe Gewürze, wie Pfeffer, Paprika, Chilli oder andere können über eine Mehrdurchblutung selbstverständlich zu Schwitzattacken führen. Ihr eigentliches Problem ist jedoch der Hormonverlust. Dies führt zu ... [mehr]Scharfe Gewürze, wie Pfeffer, Paprika, Chilli oder andere können über eine Mehrdurchblutung selbstverständlich zu Schwitzattacken führen. Ihr eigentliches Problem ist jedoch der Hormonverlust. Dies führt zu psychovegetativen Symptomen wie Hitzewallungen, aber auch Herzrasen. Sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt über eine milde Hormontherapie mit Östrogen durch die Haut. Dies wird Ihre Symptome am schnellsten und effektivsten beseitigen. [weniger]

Dr. med. Kecia Schleyer
Dr. med. Kecia Schleyer,
Dr. med. Kecia Schleyer, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von SILKE_U:
Ich habe Angst, dass sich meine Haut jetzt nach Ausbleiben der Regel verändert - also trocken und faltig wird. Auch die Haare sollen dünner und trockener werden. Was kann ich dagegen tun?

Antwort von Dr. med. Kecia Schleyer:
Sie können zunächst versuchen, diesem natürlichen Alterungsprozess durch äußere Behandlungen entgegenzuwirken. Für die Haut empfiehlt sich beispielsweise rechtzeitig die tägliche Anwendung von Hyaluron, und zwar am ... [mehr]Sie können zunächst versuchen, diesem natürlichen Alterungsprozess durch äußere Behandlungen entgegenzuwirken. Für die Haut empfiehlt sich beispielsweise rechtzeitig die tägliche Anwendung von Hyaluron, und zwar am besten schon ab dem 40. Lebensjahr. Auch für die Haare gibt es zahlreiche Präparate, sowohl Haarwasser als auch spezielle Vitamine. Sollte es bei ihnen keine Kontraindikationen geben, können sie gemeinsam mit ihrem Frauenarzt auch überlegen, ein Hormonpräparat zu nehmen. [weniger]

Dr. med. Karin von Puttkamer
Dr. med. Karin von Puttkamer,
Niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Bad Soden

Frage von CHRISTEL F.:
Mit 51 Jahren scheine ich nun in den Wechseljahren zu sein - Hitzewallungen, vor allem nachts - mal mehr, mal weniger. Kann man testen, ob man wirklich in den Wechseljahren ist?

Antwort von Dr. med. Karin von Puttkamer:
Man kann natürlich einen Hormonspiegel machen, aber diese Spiegel bringen letztendlich wenig, da es in der Übergangsphase enorme Schwankungen gibt. Ich würde Ihnen raten, mit einer ... [mehr]Man kann natürlich einen Hormonspiegel machen, aber diese Spiegel bringen letztendlich wenig, da es in der Übergangsphase enorme Schwankungen gibt. Ich würde Ihnen raten, mit einer ganz niedrig dosierten Östrogentherapie über die Haut zu beginnen - falls Sie Ihre Gebärmutter noch haben, kombiniert mit Progesteron. [weniger]

Dr. med. Catharina Luhr
Dr. med. Catharina Luhr,
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Frage von ULRIKE:
Was kann ich, um Haut und Haare in den Wechseljahren schön zu erhalten?

Antwort von Dr. med. Catharina Luhr:
Genug schlafen, gesund ernähren, nicht rauchen, moderater Alkoholkonsum, regelmäßiger Sport und gute Hautpflege sind sicher die besten Voraussetzungen, Haut und Haare schön zu erhalten.

Moderator:
Liebe User, vielen Dank für Ihre Teilnahme an unserem Chat rund ums Thema „Menopause“. Die Zeit ist jetzt um. Wir hoffen, dass Sie eine Antwort auf Ihre Frage erhalten haben oder zumindest eine ähnliche hier behandelt wurde. Vielleicht möchten Sie ja bei unserem nächsten Chat wieder dabei sein. Auf Wiedersehen und noch einen schönen Abend!